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FAZ plus ArtikelUrteil zum Heimunterricht

Jenseits von Papas Welt

Von Jürgen Kaube
 - 11:49

Es gibt viele Gründe für Eltern, sich über Schulen zu ärgern. Manche finden, es werde dort zu viel gepaukt, manche, es werde zu wenig gelernt oder das Falsche. Es müsse, heißt es, mehr Informatikstunden geben oder mehr Theaterspiel. Außerdem fange der Unterricht zu früh an und höre zu früh auf. In vielen Schulen herrschen zumutungsreiche Zustände, unter denen Kinder leiden. Manche Eltern rebellieren auch gegen frühe Sexualkunde, Schwimmunterricht oder eine fehlende Rücksicht auf abweichende Schöpfungsmeinungen in Biologie.

Einige dieser Beschwerden lassen sich diskutieren. Würden den Schulen mehr Spielräume gewährt, was ihren Lehrplan angeht, wäre oft Schulwechsel eine Option. Allerdings müssten Eltern selbst dann noch damit leben, was im Rahmen pluralisierter Lehrpläne jeweils unterrichtet würde. Denn der Lehrplan ist ja nicht der Unterricht. Und sie müssten damit leben, dass 25 Kinder in einer Klasse mindestens fünfzig Eltern bedeuten, was auf ziemlich viele Meinungen über richtige Erziehung hinausläuft. Darunter sind manche, die es nötig machen, festzuhalten: Es gibt auch viele Gründe von Schulen, sich über Eltern zu ärgern.

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Quelle: F.A.Z.
Jürgen Kaube
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