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FAZ plus ArtikelPogrome in der Ukraine

Wer legt Zeugnis ab?

Von Susanne Klingenstein
Aktualisiert am 19.10.2019
 - 08:02
Erschienen 1923 in Berlin: Leyb Kvitkos lyrisches Epos „1919“ über die Pogrome
Vor hundert Jahren tobten in der Ukraine Pogrome gegen Juden, die heute als „vergessener Genozid“ gelten: Doch auch damals stellte sich schon die Frage, wie man davon erzählen könnte.

Am 8. September 1919 erschien in der „New York Times“ auf Seite sechs unter der Überschrift „Ukrainische Juden wollen Pogrome stoppen“ ein kurzer Artikel über die Ermordung von 127.000 Juden in der Ukraine seit Beginn des Jahres. „6.000.000 sind in Gefahr“ lautete der Untertitel.

Der Bericht über eine Versammlung in New York, in der über die brutalste Gewalt gegen Juden seit den tierischen Überfällen der Truppen Bohdan Chmelnyzkyjs im Jahr 1648 berichtet wurde, schloss mit den Worten Joseph Seffs: „Die Tatsache, dass sechs Millionen Seelen in der Ukraine und in Polen in Wort und Tat davon in Kenntnis gesetzt wurden, dass sie völlig vernichtet werden sollen – diese Tatsache steht heute der Welt vor Augen als wichtigstes Anliegen unserer Zeit.“

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