FAZ plus ArtikelRassismus in der Oper

So geht es nicht weiter

Von Jan Brachmann
05.05.2021
, 06:03
Besorgte Intendanten: Bernd Loebe, Susanne Moser, Sophie de Lint, Peter Theiler und Dietmar Schwarz beim Gespräch in Frankfurt am Main.
Fünf Intendanten streiten über die Zukunft der Oper: Ist „Die Zauberflöte“ heutigen Kindern noch zumutbar? Müssen mehr Schwarze in die Orchester? Rechtfertigt Genie auch Gewalt in der Arbeit?
ANZEIGE

Der Streit um Kunst und Rassismus, um Leitungsstrukturen im Theater, um Hochkultur und Teilhabe der Gesellschaft wird immer heftiger. Wir trafen uns in der Oper Frankfurt, um darüber zu reden. Per Video zugeschaltet waren Sophie de Lint (Niederländische Nationaloper Amsterdam), Susanne Moser (Komische Oper Berlin) und Peter Theiler (Semperoper Dresden); persönlich vor Ort standen Bernd Loebe (Oper Frankfurt) und Dietmar Schwarz (Deutsche Oper Berlin) Rede und Antwort. Sie alle tragen an der Spitze ihrer Häuser Verantwortung für Kunst, Arbeit und Geld.

ANZEIGE

Seit Wochen wird über Rassismus an deutschen Theatern debattiert. In den Opernhäusern bleibt es derweilen still. Warum? Unterscheidet sich die Oper so stark vom Sprechtheater, oder werden die Konflikte besser moderiert?

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+

Das Gespräch führte Jan Brachmann.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Brachmann, Jan
Jan Brachmann
Redakteur im Feuilleton.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
ANZEIGE