Projekt Familie

Liebe Leserin, lieber Leser,

23.06.2022
, 15:54
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es klingt so kuschelig, aber es hat langfristige Konsequenzen: Wenn der Vater beim ersten Kind die berühmten zwei, die Mutter aber die anderen zwölf Monate der Elternzeit nimmt und in den zwei Monaten eine erste gemeinsame Familienreise unternommen wird, kann der Vater den Alltag mit dem Baby gar nicht erst kennenlernen und die nötigen Kompetenzen nicht erwerben.

Dass Mütter vielfach den weitaus größeren Teil der Elternzeit nehmen, ist eine der beiden Entscheidungen junger Familien, die Weichen dafür stellen, dass sich die Berufswege von Müttern und Vätern nach der Geburt so oft auseinanderentwickeln. Für ihren Beitrag „Mit dem Baby zurück in die Fünfziger“ hat Susanne Grautmann mit Anja Hecker gesprochen, die einmal selbst von einer Karriere bei der UN geträumt hatte und dann als Mutter von zwei Kindern ihren Mann in die Stadt begleitet hat, in der er heute lehrt und forscht. Und mit Johanna Fröhlich Zapata, die in Berlin eine Praxis für „Alltagsfeminismus“ führt und weiß, mit welchen Erkenntnissen, Gesprächen und Entscheidungen der Rückfall in eine traditionelle Rollenverteilung vermieden werden kann. Wenn eine andere familiäre Balance gelingt, haben schließlich alle gut davon. Denn verschiedene Studien zeigen, dass die Lebenszufriedenheit von Vätern, die sich in der Familienarbeit engagieren, signifikant steigt.

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Wir wünschen eine anregende Lektüre und einen schönen Sonntag!

Ihre Redaktion

Quelle: FAZ.NET
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