FAZ plus ArtikelKreuzigung und Auferstehung

Er hat überlebt

Von Bert Rebhandl
02.04.2021
, 14:39
Zeig mir deine Wunde: Caravaggios Gemälde „Der ungläubige Thomas“ (1600/1601) lässt dem Gläubigen keinen Zweifel an Tod  und Auferstehung.
Jesus starb nicht am Kreuz. Er zog nach Ägypten, und Paulus blieb ohne Offenbarung, hatte aber womöglich eine Vision. Der streitbare Mediävist Johannes Fried reizt alle Möglichkeiten des Historikers aus – oder überreizt er sie?
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Die Geschichte der ersten Christen ist voller Rätsel. Eines der größten ist auch nach 2000 Jahren Forschung immer noch die Rolle des Apostels Paulus. Ein Jude aus Tarsus in Kleinasien, ein gesetzestreuer Pharisäer, von dem es heißt, dass er sich schon kurz nach dem Tod von Jesus gegen dessen Anhänger wandte, also zu einem Zeitpunkt, an dem von einer neuen Religion noch kaum die Rede sein konnte.

Paulus hieß damals noch Saulus – oder auf Hebräisch Scha’ul –, und bis heute kennen auch viele Menschen, für die Ostern kein religiöses Fest ist, die Geschichte von der Vision vor Damaskus: „Ich bin Jesus, den du verfolgst“, war da aus dem Himmel zu vernehmen, und Saulus verlor daraufhin erst einmal für eine Weile seinen Sehsinn.

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Johannes Fried: „Jesus oder Paulus – Der Ursprung des Christentums im Konflikt“. C. H. Beck, 200 Seiten, 22 Euro.

Quelle: F.A.S.
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