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Interview-Reihe „Auf ein Wort“

Am Anfang war es richtig stressig

Von Maximilian Koch
 - 09:17

Was liegt an diese Woche?

Miriam Freihoff: Die Praktika im Krankenhaus fangen diese Woche an und gehen bis Mitte April. Ich lerne verschiedene Stationen kennen und kann mein theoretisches Wissen in der Praxis anwenden.

Was gefällt Ihnen an dem Fach, das Sie studieren?

Man lernt sehr viel über den menschlichen Körper und wie er funktioniert. Außerdem kann man später in einem Beruf arbeiten, mit dem man Gutes bewirken kann.

Und was stört Sie?

Manchmal ist das Medizinstudium zu theoretisch. An manchen Stellen vermisse ich den Praxisbezug. Es ist zwar schon etwas länger her, aber in den ersten Semestern gab es einige Prüfungen, die richtig stressig waren.

Was wollten Sie Ihrer Universitätspräsidentin schon immer mal sagen?

Wir brauchen eine Mensa des Studentenwerks auf dem Campus Niederrad. Wir haben hier nur die Betriebskantine des Uni-Klinikums. Das Essen ist dort zu teuer und schmeckt nicht gut.

Ihr Lieblingsort an der Universität?

Ich halte mich gerne im Audimax-Gebäude auf dem Campus Niederrad auf. In dem Café dort kann man gemütlich sitzen, einen Kaffee trinken und sich mit Kommilitonen treffen.

Und wohin gehen Sie auf keinen Fall, wenn Sie nicht müssen?

Wenn ich nicht muss, gehe ich auch nicht in die Mensa.

Wo ist in der Universität der beste Ort zum Flirten?

Ich denke, im Rosengarten vor der Bibliothek geht das ganz gut. Der sieht jetzt etwas trist aus, aber im Sommer ist es dort ganz schön.

Wie wohnen Sie?

Ich wohne in einem Studentenwohnheim in Niederrad.

Wie finanzieren Sie Ihr Studium?

Ich werde von meinen Eltern finanziell unterstützt, und ich habe noch eine Stelle als studentische Hilfskraft an der Uni.

Wo gehen Sie abends am liebsten hin?

In Bornheim gibt es auf der Berger Straße ein sehr gutes thailändisches Restaurant. Da gehe ich regelmäßig hin.

Was gefällt Ihnen an Frankfurt, was nicht?

Hier ist es sehr multikulturell, das finde ich sehr gut. Außerdem hat Frankfurt sehr unterschiedliche Stadtteile, was ich echt interessant finde. Und natürlich der Main. Was mir nicht so gut gefällt, ist, dass man den Unterschied zwischen Arm und Reich so deutlich merkt. Auf der einen Seite gibt es in Frankfurt viele Obdachlose, und auf der anderen Seite auch viele Wohnungen mit sehr hohen Mieten.

Was wollen Sie nach dem Studium machen?

Natürlich Ärztin werden. Ich spezialisiere mich in der Inneren Medizin und will mal als Allgemeinmedizinerin arbeiten. Nicht unbedingt in einer Klinik, sondern eher in einer Praxis.

***

Miriam Freihoff, 26 Jahre, Universität Frankfurt, 9. Semester Humanmedizin

Aufgezeichnet von Maximilian Koch.

Quelle: F.A.Z.
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