Interview

<B>„Welche Bedeutung hat Kino in unserer Kultur?“</B>

04.02.2004
, 17:04
Fatih Akins „Gegen die Wand”
Romuald Karmakar, Fatih Akin und Achim von Borries zeigen ihre Filme auf der Berlinale. Im Interview sprechen die drei Regisseure über Festivals, Finanzen und die kulturelle Bedeutung des Kinos in Deutschland.
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Romuald Karmakar ist mit „Die Nacht singt ihre LIeder“ im Berlinale Wettbewerb, Fatih Akin mit „Gegen die Wand“. Achim von Borries, der mit „Was nützt die Liebe in Gedanken“ ebenfalls als deutscher Wettbewerbsbeitrag im Gespräch war, hat seinen Film lieber auf dem Sundance-Festival gezeigt. Die drei Regisseure sprechen über heimische Filme und internationale Ausstrahlung, Festivals und Finanzen - und die kulturelle Bedeutung des Kinos in Deutschland.

Welches war der letzte deutsche Film, den Sie gesehen haben?

Fatih Akin: Das war "Verschwende deine Jugend" auf DVD; aber im Kino, das ist eine Ewigkeit her.

Szene aus Romuald Karmakars „Die Nacht singt ihre Lieder”
Szene aus Romuald Karmakars „Die Nacht singt ihre Lieder” Bild: Berlinale

Gehen Sie so selten ins Kino?

Akin: Ich finde DVD als Medium spannender. Wenn ich ins Kino gehe, gucke ich mir so etwas wie "Last Samurai" an - das macht mehr Spaß.

Romuald Karmakar: Ich habe "Das Wunder von Bern" gesehen und dann noch "Kroko" von Sylke Enders. Das ist mein deutscher Lieblingsfilm zur Zeit.

Achim von Borries: "Liegen lernen" habe ich als letztes gesehen. Davor "Good bye, Lenin!".

Gibt es eine Art Pflichtbewußtsein, daß man wissen möchte, was im deutschen Kino sonst noch passiert?

Karmakar: Deswegen schaue ich mir diese Filme ja an. Wenn alle über "Das Wunder von Bern" reden und selbst der Bundeskanzler heult, dann schaue ich mir eben an, was das für eine Arbeit ist. Und ich versuche auch, Fernsehfilme zu sehen, weil ich erfahren will, warum diese Geschichten so eine Aufmerksamkeit bekommen wie beim "Wunder von Lengede".

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Borries: Wenn ich ins Kino gehe, möchte ich mich von einem Film verführt sehen, und da macht es keinen Unterschied, ob es ein deutscher Film ist oder ein amerikanischer, französischer, iranischer. Im Kino will ich einfach Zuschauer sein. Insofern gucke ich mir einige deutsche Filme dann doch eher zu Hause an . . .

Aber Sie kennen sich ja untereinander. Gibt es so etwas wie einen Austausch, weiß man, was die anderen gerade tun?

Karmakar: Achim von Borries kenne ich privat, wir waren auch auf demselben Gymnasium in München. Jetzt kriege ich natürlich mit, daß es seinen Film gibt und daß dieser Film auch hier im Kino plaziert wird - das ist dann schon eine Art Konkurrenz zu meinem Film, weil es eine Auseinandersetzung unter Verleihern und Kinobesitzern gibt, welche Kinos in Berlin belegt werden. Und bei Fatih ist es so, daß ich im Dezember mitbekommen habe, daß die Berlinale Schwierigkeiten hatte, sich auf einen zweiten oder sogar dritten deutschen Wettbewerbsfilm zu einigen. Dann war ich vor ein paar Wochen in München und habe bei der Bavaria einen ersten Plakatentwurf zu Fatihs Film gesehen. Geiles Plakat, habe ich gedacht. Was ist das für ein Film? Und dann habe ich bei der Berlinale noch mal angerufen und gesagt: Ihr müßt auf alle Fälle noch einen anderen deutschen Film in den Wettbewerb nehmen.

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Schön. Es gibt also Konkurrenz und gleichzeitig Solidarität.

Karmakar: Wenn Dieter Kosslick in seinem ersten Jahr mit vier deutschen Filmen im Wettbewerb antritt, im zweiten mit dreien und im dritten Jahr Probleme hat, einen zweiten Film zu finden, dann kann ich doch nicht glücklich damit sein. "Die Nacht singt ihre Lieder" ist ein kleiner Film, und es kann doch nicht sein, daß es da keine anderen Filme mehr gibt.

Fatih Akin, wie ist das für Sie?

Akin: Ich habe zuerst eine Absage bekommen. Das war schon arg, denn ich wollte auf das Festival und in den Wettbewerb. Ich habe die Dreharbeiten extra sechs Wochen früher begonnen, um den Film rechtzeitig für das Festival fertig zu bekommen. Nachdem er abgelehnt wurde, habe ich noch versucht, ihn in Cannes unterzubringen. Dann hieß es von meinem Verleiher und meinen Partnern: Vergiß Cannes, laß uns ins Panorama gehen. Das habe ich akzeptiert. Und vier Tage später kam ein Anruf, wir hätten doch einen Platz im Wettbewerb. Zuerst war ich in einer Art hysterischen Euphorie. Dann dachte ich, sie haben erst abgelehnt, jetzt sagen sie zu, vielleicht sagen sie wieder ab.

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Achim von Borries, warum haben Sie Sundance dem Wettbewerb der Berlinale vorgezogen?

Borries: Ich bin offensichtlich der einzige, der nicht unbedingt in den Wettbewerb wollte, obwohl ich vielleicht sogar eine Zeitlang Kandidat war. Ich weiß nur, daß Sundance den Film unbedingt wollte und Wieland Speck vom Panorama und Toronto auch. Da wir Toronto schon abgesagt hatten wegen der Berlinale, haben wir gesagt, jetzt machen wir diese Kombination, Sundance und Panorama. Und ich bin ganz glücklich damit. Es ist mein zweiter Film, ich muß nicht in den großen internationalen Wettbewerb. Was die Frage angeht, ob es Kontakt unter den Filmemachern gibt: Man umgibt sich mit ein paar Leuten, die man noch aus Filmhochschulzeiten kennt, mit denen man gemeinsam eine Sprache entwickelt hat und ungefähr auf demselben Stand ist.

Würden Sie sich denn einen größeren Zusammenhang wünschen?

Borries: Politisch ja. Privat oder beruflich kann man sich ihn schaffen, wenn man ihn will. Und ich bin dankbar, daß es so einen Kreis für mich gibt. Andere Filmemacher können mir am meisten helfen, was das Drehbuch anbetrifft, den Schnitt, die Auswahl der Schauspieler, weil sie eben selber kreativ sind, mehr als jeder Dramaturg, Produzent, Redakteur.

Wie offen ist man denn miteinander?

Borries: Ich hab' die Erfahrung gemacht, daß es gut ist, den Leuten halbwegs reinen Wein einzuschenken, sie allerdings nicht zu langweilen damit, was alles noch nicht stimmt, sondern zu versuchen, konstruktiv Ideen einzubringen.

Akin: Ich rede nicht viel mit Leuten vom Film über Film. Bei "Gegen die Wand" war es so, daß ich mir das Feedback von den Leuten geholt habe, die das angeht, also Frauen, Frauen von der Straße und aus der Disco. Ich würde mir schon mehr Austausch wünschen, aber ich kann nicht sagen, daß ich mit anderen Regisseuren viel über meine Arbeit rede. Es muß einen wechselseitigen Vorteil haben, und wenn es den nicht hat, dann rede ich mit denen lieber über Fußball oder Frauen.

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Karmakar: Es sind zwei völlig verschiedene Dinge, einen Film herzustellen und einen Film zu präsentieren. Für die Außendarstellung ist es wichtig, daß es international ein Netzwerk deutsches Kino gibt, damit jeder neue Film für Nichtdeutsche eine Bezugsgröße hat. So wie man sich eigentlich jeden iranischen Film angucken kann, weil man weiß, welche Qualität man da ungefähr erwarten kann. Und das gibt es eben beim deutschen Film noch nicht. Als ich vor acht Jahren mit "Totmacher" im Wettbewerb von Venedig war, war das der erste deutsche Film seit Jahren, der wieder in einem Wettbewerb außerhalb Berlins lief.

Woran liegt es, daß deutsche Filmemacher ihre Filme immer noch lieber auf einem der anderen beiden großen Festivals, in Cannes und Venedig, sähen?

Borries: Ich empfinde ein Festival in meiner Heimatstadt als sonderbar. Es ist irgendwie komisch, in Berlin zu wohnen und 500 Meter weiter an diesem Unort Potsdamer Platz Premiere zu haben.

Karmakar: Bei mir ist das ein bißchen anders, weil die Projekte, die ich mache, immer enorme Abwehr erfahren in der Finanzierungsphase - und dann ist es doch Quatsch, den Film zuerst in Deutschland zu zeigen. "Die Nacht singt ihre Lieder" wurde abgelehnt vom Hessischen, Bayerischen, Westdeutschen und Südwestrundfunk, anfangs auch vom ZDF, von der Filmförderungsanstalt und der Bayerischen Filmförderung. Aber die Berlinale hat durch das System Kosslick ein anderes Image bekommen, und dieses Image wollen wir für unseren Film und den anschließenden Kinostart nutzen. Es ist für uns ja selbst mit der Berlinale im Rücken wahnsinnig schwer, den Film im Kino zu plazieren. Zugleich aber haben Forum oder Panorama in den letzten Jahren meine Filme immer wieder gezeigt, und das war sehr wichtig. Es gibt bestimmte Filme, die zu bestimmten Orten am besten passen.

Akin: Letztendlich ist die Berlinale ein Markt, eine riesengroße Filmmesse, da kommen Käufer und wollen Filme kaufen. Ich habe diesen Film zum ersten Mal mitproduziert, ich verdiene was, wenn er sich verkauft, und deswegen bin ich sehr froh, daß er im Wettbewerb läuft, weil er einfach größere Aufmerksamkeit erhält.

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Wären Sie denn bereit, wenn ein Film ein besonders negatives Echo hat, ihn noch einmal umzuschneiden, wie Wim Wenders es 1993 mit "In weiter Ferne, so nah" nach Cannes gemacht hat?

Karmakar: Wenn ich immer auf die Meinungen der anderen hören würde, würde es keinen einzigen Film von mir geben. Es fallen einem immer hundert Sachen ein, die ich ändern möchte. Aber es gibt einen Punkt, an dem man sagt: Mehr kannst du nicht, mehr weißt du nicht, mehr geht nicht - und jetzt ist es Teil deiner Geschichte. Nur in deinem nächsten Film kannst du es besser machen. Wenn du nach jedem Kommentar anfangen würdest, das Drehbuch umzuschreiben, dann bist du nicht mehr Autor deines eigenen Buches. Und so sehen die meisten Filme auch aus, die bei uns ins Kino kommen. Das sind Konsensprodukte und keine Filmkunst.

Eines kann man über Ihre Filme schon jetzt sagen, ohne etwas zu verraten: In allen steht eine junge Schauspielerin im Mittelpunkt, die nicht eines dieser Fernsehgesichter hat. Haben Sie genau das gesucht?

Karmakar: Jetzt bin ich mal gespannt auf die Antwort von Achim.

Borries: Warum?

Karmakar: Weil du die beiden größten Jungstars in den Hauptrollen hast: Daniel Brühl und August Diehl.

Borries: Ich wollte für jede Rolle den bestmöglichen Schauspieler. Daniel Brühl hatte gerade erst "Das weiße Rauschen" gedreht, daß er nachher derartig Karriere machen würde, war nicht abzusehen. August Diehl kannte ich aus "23". Anna-Maria Mühe, die Darstellerin der Hilde, hat vorher erst einen Film gemacht. Da ihre Figur nicht unbedingt Sympathieträgerin ist, weil sie mit einer gewissen Rücksichtslosigkeit die Lieben der anderen zerstört, wollte ich jemanden, dem man eine gewisse Unschuld und Unsicherheit noch ansieht.

Karmakar: Es ist ein altes deutsches Problem, daß die interessantesten deutschen Frauen im Kino hier keine Karriere machen können, sondern wir uns mit Mittelmaß zufriedengeben. Romy Schneider hat doch nicht hier Karriere gemacht! Nastassja Kinski auch nicht.

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Akin: Mir war recht schnell klar, daß es nicht so viele deutsch-türkische Schauspieler gibt, die bereit sind, diese Rolle zu spielen. So haben wir angefangen, auf der Straße zu suchen. Ich wollte halt diesen Typ, ein bißchen prollig, eine Gucci-Bitch. Was würde passieren, wenn ich eine Original-Gucci-Bitch besetzen würde? Ich war neugierig: Wie sind diese Frauen? Was machen die, wenn sie mal nicht auf der Straße rumrennen? Sibel Kekilli hat meiner Vision am meisten entsprochen. Da sie keine Schauspielerin war, war es anfangs sehr schwierig, auch für ihren Partner Birol Ünel, der unbedingt eine Schauspielerin haben wollte. Dann haben wir sie gecoacht. Und sie hat einen Ehrgeiz an den Tag gelegt, den ich so noch nie erlebt habe. Ich arbeite gerne mit Laien, das ist anstrengend, aber man bekommt was dafür. Ich finde es toll, Laien mit Schauspielern zu mischen, auch wenn die Schauspieler sich oft dagegen wehren.

Karmakar: Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es in Deutschland sehr schwer ist, Schauspieler zu casten, weil du dir schlechte Spielfilme angucken mußt oder schlecht ausgeleuchteten Vorabendserien und deshalb ins Theater gehen mußt, selbst wenn die Inszenierung noch so grausam ist. Man kann dort Schauspielern am besten bei der Arbeit zuschauen.

Hatten Sie das Gefühl, Ihre Filme seien unterfinanziert?

Karmakar: Für mich war es immer ein kleiner Film. Ich hätte mit mehr Geld keinen anderen Film gemacht.

Borries: Ich würde auch nicht sagen: unterfinanziert. Ich glaube, Romuald hat das vorhin ganz gut gesagt: Man hat eben einen Film gemacht mit allem, was man zu dem Zeitpunkt konnte, und auch mit dem Geld, das man bekommen hat.

Akin: Ich schließe mich dem an. Ich hatte ein optimales Budget. Wir haben sehr viel eingespart im Vorfeld, haben den ganzen Film ohne Bühne gemacht, von der Hand gedreht. Wir haben mit sehr wenig Licht gearbeitet. Und das war halt die absolute Freiheit. Ich werde nie wieder ein Budget haben, das über zweieinhalb Millionen Euro liegt. Möchte ich auch nicht. Man ist nicht frei. Von überall kommen dann Leute, die ihren Senf dazugeben, weil sie ihr Geld reingepumpt haben. Zweieinhalb Millionen, das ist für mich so eine Form der Selbstfindung.

Borries: Es ist aber auch ein Unterschied, ob man einen Film mit natürlichem Licht und mit Handkamera dreht oder eben wie ich einen historischen Film. Wir konnten es uns eh nicht leisten, die zwanziger Jahre in Berlin nachzubauen.

Karmakar: Ich finde die Kategorie der Finanzierungszeit wichtig: Wie lange braucht man eigentlich, um 2,5 Millionen oder um 1,7 Millionen aufzutreiben? Das ist doch der entscheidende Faktor. Es ist absurd, daß man Jahre seines Lebens verplempert, um so lächerliche Beträge aufzutreiben, während gleichzeitig für andere viel Geld rausgeschmissen wird.

Borries: Es gibt ja Filme, die es geschafft haben, sich einem Millionenpublikum in der ganzen Welt zu erschließen und nicht viel zu kosten. Ich glaube im übrigen nicht, daß es um den deutschen Film so schlecht steht. Wenn ich aber in einem Multiplex stehe, dann hängen da 36 Kinoposter, da hat's ein deutscher Film sehr schwer. Aber es geht ja nicht nur um die Budgets, es geht auch darum, wie sehr man sich traut, seine Phantasie laufen zu lassen. Wenn ich mir aus Amerika Filme wie "Adaption" angucke oder "Being John Malkovich", dann denke ich: Mein Gott, wieviel weiter sind die, wieviel freier, wieviel verrückter? Und wir, die wir im Vergleich in einem geschützteren Rahmen arbeiten, haben diese Freiheit gar nicht mehr. Man muß sie sich erst erkämpfen.

Akin: Wir schaffen es ja nicht, unsere Filmemacher zu beschützen. Wir schaffen es ja nicht, einen Karmakar zu beschützen. Der Mann war mit seinem Film in Venedig! Wären wir in Frankreich, dann hieße es: Mach deinen Film, wieviel willst du haben? Das ist hier nicht so. Diesen Respekt und diese Liebe für einen Filmemacher gibt es hier nicht.

Karmakar: Welche Bedeutung hat Kino in unserer Kultur? Da muß man ansetzen. In Frankreich hat man einfach schon viel früher verstanden, daß Kino französische Kultur weltweit transportiert, bei uns ist es Mercedes-Benz. Man begreift erst jetzt, was es bedeutet, wenn ein Film wie "Good bye, Lenin!" in Rio läuft. Das ist ein Botschafter, und dann können die Leute sich etwas unter Deutschland vorstellen, was über Mercedes-Benz-Fahren hinausgeht. Im Grunde haben doch alle großen Kinematographien der Welt verstanden, daß Filme fast die stärksten Kulturträger eines Landes sind. Nur bei uns kapieren sie es nicht.

Ich werde nie wieder ein Budget haben, das über zweieinhalb Millionen Euro liegt. Möchte ich auch nicht. Zweieinhalb Millionen, das ist für mich so eine Form der Selbstfindung.

Fatih Akin

Es gibt einen Punkt, an dem man sagt: Mehr kannst du nicht, mehr weißt du nicht, mehr geht nicht - und jetzt ist es Teil deiner Geschichte. Im nächsten Film kannst du es besser machen.

Romuald Karmakar

Es geht nicht nur um Budgets, es geht auch darum, wie sehr man sich traut, seine Phantasie laufenzulassen. Wir haben doch diese Freiheit gar nicht mehr. Man muß sie erst erkämpfen.

Achim von Borries

Die Fragen stellten Michael Althen, Andreas Kilb und Peter Körte.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.02.2004, Nr. 30 / Seite 35
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