<iframe title="GTM" src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WBPR4W&gtm_auth=3wMU78FaVR9TNKtaXLbV8Q&gtm_preview=env-23&gtm_cookies_win=x" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>
Kinocharts

Auch der Junge muss an die frische Luft

 - 17:26
Szene aus dem Kinofilm „Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt“

Der Animationsfilm „Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt“ hat nach Angaben von Media Control den bisher besten Wochenendstart des Jahres in den deutschen Kinos hingelegt. 611.031 Zuschauer sahen den dritten Teil der Drachen-Saga, für den erneut Regisseur Dean DeBlois verantwortlich zeichnete.

Vom ersten auf den zweiten Platz fällt „Chaos im Netz“ zurück (158.397 Zuschauer), wie Media Control am Montag weiter mitteilte. Ebenfalls eine Position verliert die Hape-Kerkeling-Verfilmung „Der Junge muss an die frische Luft“ (151.267 Zuschauer). In seiner siebten Einspielwoche übersprang der Film von Caroline Link die Drei-Millionen-Marke.

Neu auf Platz Vier steigt das Animationsabenteuer „The Lego Movie 2“ mit 134.996 Wochenendbesuchern in die Charts ein. Zum Vergleich: Der erste Teil im April 2014 hatte am Startwochenende rund 250.000 Besucher. Von Sechs auf Fünf rückt das Anti-Rassismus-Drama „Green Book - Eine besondere Freundschaft“ von Regisseur Peter Farrelly vor (120.832 Besucher).

In den Vereinigten Staaten hat der zweite „Lego“-Film Erwartungen enttäuscht und die Publikumsflaute an den Kinokassen vorerst nicht beenden können. Das animierte Spielfiguren-Abenteuer spielte über das Wochenende in Nordamerika 34 Millionen Dollar (30 Mio Euro) ein und dem Magazin „Variety“ zufolge damit deutlich weniger als die 50 bis 55 Millionen Dollar, mit denen Experten gerechnet hatten. Der „Hollywood Reporter“ sprach von einem „hohlen Sieg“, da der neu eingestiegene „The Lego Movie 2“ im wöchentlichen Ranking trotz einer Erstplatzierung vergleichsweise wenig Geld einspielte.

In der Vorwoche hatten das als Super Bowl bekannte Football-Endspiel in der amerikanischen Liga NFL und eisiges Winterwetter den Kinohäusern bereits zu schaffen gemacht. Dieser Trend setzte sich nun fort. Die Kinokassen benötigten einen „dringenden Schub“, schrieb „Variety“. Der erste „Lego“-Film hatte an seinem ersten Wochenende 2014 etwa die doppelte Summe des nun gestarteten Films eingefahren. In der Produktion hatte der „Lego Movie 2“ etwa 100 Millionen Dollar (88 Mio Euro) gekostet.

In dem animierten Film muss Protagonist Emmet sich mit anderen Helden zusammentun, um den Angriff des außerirdischen Generals Mischmasch abzuwenden. Hilfe bekommt Emmet (im Original gesprochen von Chris Pratt) von einem intergalaktischen Abenteurer namens Rex Abenteuerweste. In Deutschland startete der Film ebenfalls über das Wochenende, zu hören ist in der deutschen Fassung unter anderem die Stimme von Schauspieler Oliver Kalkofe.

Ebenfalls neu startete in Nordamerika die Fantasy-Komödie „Was Männer wollen“ mit Taraji Henson, die den zweiten Platz des Rankings belegte. Der Film ist eine Neufassung des Films „Was Frauen wollen“ aus dem Jahr 2000 mit umgekehrter Geschlechter-Rollenverteilung.

Auf dem dritten Platz landete der neue Thriller „Cold Pursuit“, der in Deutschland Ende Februar unter dem Titel „Hard Powder“ startet. Darin beginnt ein Vater (Liam Neeson) nach dem Mord seines Sohnes einen Rachefeldzug gegen ein Drogenkartell. Neeson stand nach einem Zeitungsinterview wegen Rassismus-Vorwürfen zuletzt in der Kritik.

Quelle: dpa
  Zur Startseite
Ähnliche ThemenLEGOKinochartsDollarCaroline LinkRassismus