Fragen an das Alte Ägypten

Wer war Echnaton?

Von Uwe Ebbinghaus
29.08.2021
, 11:09
Fragment einer Darstellung Echnatons aus der Zeit um 1350 vor Christus
Seine versunkene Hauptstadt Amarna war ein Glücksfall für die Archäologie. Dietrich Wildung, früherer Direktor des Ägyptischen Museums in Berlin, beantwortet Fragen zu Echnaton und seinem religiösen Kult.
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Echnaton, vormals Amenophis IV., regierte Ägypten in der 18. Dynastie, in der Periode des Neuen Reichs. Unter seiner Herrschaft wurde die Religion seiner Vorfahren grundstürzend umgedeutet. Er erhob den Sonnengott Aton über alle anderen ägyptischen Gottheiten und weihte ihm eine neue Stadt, Amarna. Damit gilt er als Wegbereiter des Monotheismus. Echnaton gab der künstlerischen Darstellung seiner Zeit neue Impulse, verheiratet war er mit Nofretete, sein Sohn war wohl Tutanchamun.

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Was bedeuten die Namen Amenophis und Echnaton?

Dietrich Wildung: Amenophis ist die gräzisierte Form des Namens Amenhotep – mit der Bedeutung „Amun ist zufrieden“. Amun ist als „König der Götter“ die höchste Gottheit des vielgestaltigen altägyptischen Pantheons. Echnaton heißt „Dem Aton wohlgefällig“, ausgesprochen wurde der Name „Achanjati“. Diesen Namen gab sich Amenhotep IV. (1353 bis 1336 vor Christus) nach seiner Abkehr von der traditionellen Religion und der Hinwendung zum Lichtgott Aton.

Welche Schrift fand zu Echnatons Zeit Verwendung? Wer beherrschte diese?

Schreibset der Prinzessin Meketaten, Tochter von Echnaton und Nofretete, um 1350 vor Christus
Schreibset der Prinzessin Meketaten, Tochter von Echnaton und Nofretete, um 1350 vor Christus Bild: Picture-Alliance

Geschrieben wurde in ägyptischen Hieroglyphen, auch in der kursiven Variante, der „hieratischen“ Schrift. Im internationalen Verkehr herrschte die akkadische Keilschrift aus Mesopotamien vor.

In welcher Zeitrechnung lebte Echnaton selbst? Wonach richtete sie sich?

Seine Jahreszählung richtete sich nach den eigenen Regierungsjahren. Eine fortlaufende Geschichtsschreibung gab es in Ägypten nicht.

ECHNATON UND SEINE ZEIT

Wie sah Echnatons Weltbild aus, welcher Religion hing er an?

Er hing dem von ihm selbst kreierten Monotheismus des Lichtgottes Aton an, der die ganze Welt beherrscht. Sein Weltbild wird in seinen „Sonnenhymnen“ deutlich.

Echnaton opfert dem Sonnengott Aton, Sandsteinrelief um 1350 vor Christus.
Echnaton opfert dem Sonnengott Aton, Sandsteinrelief um 1350 vor Christus. Bild: Picture-Alliance

Welches geographisch-räumliche Verständnis hatten die Menschen zu Echnatons Zeit?

Ägypten gilt als Mittelpunkt der Welt. Der Horizont reicht nördlich bis Vorderasien, Kleinasien und die mykenische Welt, im Süden bis in den Sudan, bis zum vierten Nilkatarakt.

Über welche Erkenntnisse verfügten die Mathematik und Astronomie seiner Zeit in seiner nächsten Umgebung?

Sie waren hochentwickelt, das ist in Texten auf Papyrus und in Tempelinschriften bestens belegt. Berühmt für die Mathematik ist der Papyrus Rhind; astronomische Darstellungen finden sich an den Decken von Gräbern und Tempeln sowie auf Särgen. Hierzu gibt es das dreibändige Standardwerk „Egyptian Astronomical Texts and Pictures“.

Was vermochte die Heilkunde der Zeit?

Medizinische Papyri enthalten Therapien für alle Krankheiten und Verletzungen. Der „Grundriss der Medizin der alten Ägypter“ umfasst acht Bände.

Fragment eines Kalksteinreliefs aus Amarna, auf dem Tier- und Speiseopfer dargestellt sind
Fragment eines Kalksteinreliefs aus Amarna, auf dem Tier- und Speiseopfer dargestellt sind Bild: Picture-Alliance

Welche Rolle spielten Wahrsager und Opferungen?

Priester stellen durch Gebete und Opfer den Kontakt zu Gott her. Oberster Priester ist der König selbst. Die Götter werden um Hilfe bei Krankheiten und Kinderlosigkeit gebeten. Der König wird durch ein göttliches Orakel ins Amt berufen.

Die Amarna-Briefe bestehen aus Tontafeln mit akkadischer Keilschrift.
Die Amarna-Briefe bestehen aus Tontafeln mit akkadischer Keilschrift. Bild: Picture-Alliance

Welches waren die wichtigsten Medien?

Königliche Dekrete.

Wie fand Nachrichtenübermittlung statt?

Durch Briefe auf Papyrus. Der Transport erfolgte per Schiff.

Was waren typische Spiele zu Echnatons Zeit?

Brettspiele – sie sind belegt durch Texte, Bilder, gefundene Spielbretter und -steine.

Gab es Sport?

Ja, Ballspiele, Läufe, Ringkämpfe.

Die Szene links oben zeigt zwei junge Männer beim Stockkampf, das Relieffragment darunter gibt die Staatsbarke Echnatons wieder, rechts die Kopie einer Reliefdarstellung, die den Königspalast Echantons zeigt.
Die Szene links oben zeigt zwei junge Männer beim Stockkampf, das Relieffragment darunter gibt die Staatsbarke Echnatons wieder, rechts die Kopie einer Reliefdarstellung, die den Königspalast Echantons zeigt. Bild: Picture-Alliance

Welches waren die gängigen Fortbewegungsmittel der Zeit?

Boote und Schiffe, Esel. Wagen und das Rad ware selten. Sie waren nicht für Lastentransporte, sondern für königliche Streitwagen vorgesehen.

Was waren die Grundnahrungsmittel?

Brot, Gemüse, Obst, Fleisch, Geflügel, Nilfisch.

Relief mit Fischen aus der Amarna-Periode
Relief mit Fischen aus der Amarna-Periode Bild: Picture-Alliance

Wohin ging man aus?

Feste waren meist religiös motiviert.

Was wurde gefeiert?

Vor allem Tempelfeste und Bestattungsfeiern.

Weiß man, wie die Musik klang?

Die Darstellung einer großen Zahl verschiedenster Instrumente lässt Rückschlüsse zu. Prägend waren wohl Flöten, Trompeten, Harfen und Trommeln.

Hofmusiker
Hofmusiker Bild: Picture-Alliance

Was waren beliebte Namen der Zeit? Was bedeuten sie?

Es sind Hunderte von Namen belegt, oft entsprechen sie Kurzfformen längerer theophorer Namen, zum Beispiel Hui für Amenhotep.

Wie muss Echnatons Sprache geklungen haben?

Die Vokalisierung der gesprochenen Sprache kann unter anderen aus keilschriftlichen Umschriften rekonstruiert werden. Zum Beispiel sprach man Nofretete „Nafteta“ aus, Echnaton „Achanjati“.

Gab es Schulen?

Ja, die gab es seit der Pyramidenzeit. Sie waren für Angehörige der Oberschicht, der Scherpunkt lag auf Schrift und Sprache.

Existierte eine Wehrpflicht?

Nein.

Welches Verhältnis hatten die Menschen zu Echnatons Zeit zur Sexualität/Homosexualität?

Dieser Bereich wird aus Schrift- und Bildquellen weitgehend ausgeklammert. Homosexualität ist aber belegt. Die Götter Horus und Seth hatten eine homosexuelle Beziehung. In einem Grab der Pyramidenzeit wurden zwei Männer als Paar bestattet. Erotik wird in verschlüsselten Bildern dargestellt.

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Welches waren die größten Rätsel der Zeit?

Die Frage: Was kommt nach dem Sterben?

Beerdigungsszene aus dem Grab von Nebamun und Ipuky aus der Zeit des Neuen Reichs
Beerdigungsszene aus dem Grab von Nebamun und Ipuky aus der Zeit des Neuen Reichs Bild: Picture-Alliance

Welche Kunstwerke fangen Echnatons Zeit am besten ein?

Skulpturen der Königsfamilie, Tempelreliefs, Grabreliefs.

Wie groß waren die Häuser?

Es gab alles, von kleinen Reihenhäusern in Arbeitervierteln bis zu riesigen Bungalows mit Garten und Pool.

Teilansicht des Großen Aton-Tempels mit rekonstruierter Säule in Amarna
Teilansicht des Großen Aton-Tempels mit rekonstruierter Säule in Amarna Bild: Picture-Alliance

Was prägte die Architektur der Zeit? Welche Innovationen gab es?

Das waren Tempel ohne gedeckte Innenräume, dafür mit offenen Höfen, in die der Lichtgott Aton freien Zugang hatte.

POLITIK UND WIRTSCHAFT

Wie verbreitet waren Schulden?

Das wissen wir nicht.

Wie groß waren die Unterschiede zwischen Arm und Reich?

Sie waren riesig. Zum Beispiel gab es Massensiedlungen neben Villenvierteln, Armenfriedhöfe neben Luxusgräbern.

Wie war der Staat unter Echnaton aufgebaut (allgemein)?

Zentralistisch. Die Pyramide wird gerne als Modell der Staatsstruktur verwendet: An der Spitze steht der König. Darunter befinden sich die höchsten Beamten. Es gibt ein zentrales Steuersystem, allerdings ohne Geld!

Wie viel verdiente ein Beamter?

Es gab eine breite Staffelung je nach Dienstrang. Der Lohn wurde in Naturalien ausbezahlt – Getreide, Fleisch. Edelmetallgewichte dienten im Abrechnungswesen als Wertangaben.

Wie wurde zu Echnatons Zeit Recht gesprochen?

Es gibt zahlreiche Gerichtsakten einer differenzierten Justizverwaltung. Oberster Richter ist der König.

Wer war rechtlos?

Nicht-Ägypter.

Darstellung eines nubischen Sklaven aus Amarna
Darstellung eines nubischen Sklaven aus Amarna Bild: Picture-Alliance

Wie waren Frauen gestellt?

Es gab generell eine Gleichstellung von Frau und Mann.

Wurde Ehebruch bestraft?

Ja, bei Mann und Frau. Aber es war kein Kapitaldelikt.

Welches war die höchste Strafe?

Die Todesstrafe, vollzogen meist als Verbrennung, es gab aber auch die Enthauptung.

Was waren die Schwachstellen von Echnatons Reich?

Die Vernachlässigung der Außenpolitik und die zu starke Zentralisierung auf den König und seine Metropole Amarna führten zu einer Vernachlässigung der Provinzen, der traditionellen Tempel und den Priesterschaften.

Metallene Fingerringe, unter anderen von Nofretete und Echnaton
Metallene Fingerringe, unter anderen von Nofretete und Echnaton Bild: Picture-Alliance

Welches waren die bedeutendsten Wertgegenstände?

Edelmetalle, vor allem Silber, das importiert werden musste, während Gold in Nubien reich zur Verfügung stand..

Welche Rohstoffe fehlten am meisten?

Holz

Welche Importwaren erfreuten sich besonderer Beliebtheit?

Luxusgüter aus dem Süden: Elfenbein, Felle, Affen, Straußenfedern und -eier.

Alltagsszene mit Affen aus der Amarna-Periode
Alltagsszene mit Affen aus der Amarna-Periode Bild: Picture-Alliance

Welche Waffen waren gefragt?

Bronzewaffen aus der Levante, zum Beispiel das Krummschwert.

Was wurde exportiert?

Vor allem Know-how in den Bereichen Medizin, Schrift, Mathematik und Astronomie

Wie weit reichten Import und Export?

Bis in den Sudan, nach Vorderasien, Mesopotamien und in die mykenische Welt.

ECHNATON PERSÖNLICH

Woher kamen die Impulse für die Reliefdarstellungen, in denen Echnaton und seine Familie abgebildet wurden? Was sollten sie ausdrücken?

Formal handelt es sich um den üblichen „ägyptischen Kubismus“, stilistisch herrscht das vom Königsporträt geprägte Menschenbild vor. Ikonographisch ist eine Betonung der harmonischen Familie als Sinnbild göttlich-menschlicher Harmonie festzustellen.

Ein im Ägyptischen Museum Berlin aufbewahrter Hausaltar zeigt Echnaton, Nofretete und drei ihrer Töchter unter dem Strahlenaton.
Ein im Ägyptischen Museum Berlin aufbewahrter Hausaltar zeigt Echnaton, Nofretete und drei ihrer Töchter unter dem Strahlenaton. Bild: Picture-Alliance

Warum sind bei Echnaton die breiten Hüften so stark betont, auch der Bauch ist oft markant Bäuche?

Die mehrgeschlechtliche Darstellung betont die Rolle des Königs als göttlicher Ursprung allen Lebens.

Nofretete küsst ihre Tochter
Nofretete küsst ihre Tochter Bild: Picture-Alliance

Gab es eine besondere Kinderfreundlichkeit?

Ja. Das Kind ist die Manifestation göttlicher Schöpfung.

Wie gut ist die Quellenlage zu Echnaton als Person?

Es gibt reiches Text- und Bildmaterial. Selbstäußerungen des Königs finden sich zum Beispiel auf den „Grenzstelen“ von Amarna.

Echnaton war mit Nofretete verheiratet. Welche Bedeutung hatte Sie in seiner Regentschaft?

Nofretete hatte eine starke politische Rolle. Sie begleitet den König bei allen offiziellen Terminen und wird in der sonst dem König vorbehaltenen Pose des „Erschlagens der Feinde“ dargestellt. Der König konzentrierte sich auf die Theologie.

Hatte er weitere Frauen?

Ja, unter anderem Kija. Wie die Rollen zwischen den Frauen verteilt waren, ist nicht bekannt.

Welchen Stellenwert hatte die Hochzeit zu Echnatons Zeit?

Hochzeiten sind keine großen Feste.

Wie eng waren die verwandtschaftlichen Beziehungen? Heiratete man innerhalb der Familie?

Viele „Ehen“ in der Familie finden aus dynastischen Gründen statt, sie bestehen „nur auf dem Papier“.

Wie viele Kinder hatte Echnaton?

Sechs Töchter und (wahrscheinlich) einen Sohn.

Wie wahrscheinlich ist es, dass Echnaton der Vater von Tutanchamun war?

Vieles spricht dafür, unter anderem ein Baby auf dem Arm einer Amme im Königsgrab von Amarna.

Wo lebte Echnaton überall?

Seine Jugend verbrachte er in Theben, im Palast Amenophis’ III. in Malqata. Vom Jahr fünf seiner Regentschaft an lebte er in der neu gegründeten Residenz Achetaton (Amarna)

Darstellung eines Bier- und Weinlagers aus der Zeit des Neuen Reichs
Darstellung eines Bier- und Weinlagers aus der Zeit des Neuen Reichs Bild: Picture-Alliance

Hatte Echnaton Haustiere?

Das wissen wir nicht.

War Echnaton Wein- oder Biertrinker?

Sicherlich beides. Eine große Anzahl von Wein -und Biergefäßen wurden zum Beispiel im Königspalast von Armana gefunden.

Wie viele Sprachen beherrschte Echnaton?

Wohl nur Ägyptisch. Es gab zahlreiche Dolmetscher am Hof.

WÜRDIGUNG

Was war wohl der größte Moment in E.s Leben?

Der Umzug in die neue Hauptstadt. Dafür sprechen die Texte der Grenzstelen.

Sein größter Fehler?

Der Bruch mit 1600 Jahren kultureller und religiöser Tradition. Seine „Revolution“ wird nach seinem Tod aus dem Buch der ägyptischen Geschichte gestrichen, und Ägypten kehrt zur Tradition zurück.

Büste des Königs Echnaton aus dem Ägyptischen Museum Berlin
Büste des Königs Echnaton aus dem Ägyptischen Museum Berlin Bild: Picture-Alliance

Welche weiteren Innovationen gehen auf Echnaton zurück?

Die Umgangssprache wird zur Schriftsprache. Es werden neue Dimensionen der Kunst eröffnet. Die monotheistischen Tendenzen bei Echnaton prägen zumindest indirekt spätere Religionen.

Wie kriegerisch war Echnaton?

Er war eher Pazifist.

Seine bedeutendste militärische Leistung?

Der Verzicht auf Angriffskriege.

Wie wirkte Echnaton auf künftige ägyptische Herrscher nach?

Offiziell verfiel er der damnatio memoriae, einer Verdammung des Andenkens. Indirekt war er Auslöser vieler Entwicklungen in Religion, Kunst, Literatur und Sozialstruktur.

Worin ist Echnaton den Menschen im 21. Jahrhundert besonders nah?

Durch die lebendige Wirkung der Kunst seiner Zeit und durch sein ausgeprägtes Persönlichkeitsprofil. Vielleicht auch durch seine extreme Selbstbezogenheit.

Was prädestinierte Echnaton und seine Hinterlassenschaften dazu, von Archäologen gefunden zu werden?

Die nach wenigen Jahren verlassene Hauptstadt Amarna, die drei Jahrtausende fast unberührt überstand. Ein Glücksfall für die Archäologie.

Palast der Nofretete in Tell el-Amarna
Palast der Nofretete in Tell el-Amarna Bild: Picture-Alliance

Womit begann die Echnaton-Forschung?

Intensiv begann sie erst im späten 19. Jahrhundert, nachdem von Einheimischen Fundmaterial in den Kunsthandel gebracht worden war. Die Forschung hält bis heute an.

Welches sind die wichtigsten aktuellen Kontroversen der Forschung um Echnaton?

Die Frage nach der Nachfolger/in auf dem Thron. In Frage kommen Nofretete, Semenchkarê – eine endlose Geschichte.

Welche Erkenntnisse über Echnaton und seine Zeit sind noch zu erwarten?

Es gibt laufende Grabungen in Amarna, geleitet von Barry Kemp und Anna Stevens.

Die Fragen stellte Uwe Ebbinghaus

Der Archäologe Dietrich Wildung, geboren 1941, war von 1975 an Direktor der Staatlichen Sammlung Ägyptischer Kunst München,1989 wechselte er auf den Posten des Direktors des Ägyptischen Museums und der Papyrussammlung Berlin. Er war Honorarprofessor in München und Berlin.

Dietrich Wildung
Dietrich Wildung Bild: Picture-Alliance
Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Ebbinghaus, Uwe
Uwe Ebbinghaus
Redakteur im Feuilleton.
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