FAZ plus ArtikelWelterbe Mathildenhöhe

Endlich wieder Kunst

Von Katharina Deschka
15.09.2021
, 08:00
 Ein Neubau soll Hochzeitsturm und Ausstellungsgebäude verbinden.
Philipp Gutbrod hat die Darmstädter Mathildenhöhe auf dem Weg zum Weltkulturerbe begleitet. Nun will der Direktor endlich wieder Kunst in den Räumen zeigen.

Schon seit Frühjahr 2015 ist Philipp Gutbrod Direktor des Instituts Mathildenhöhe. Doch noch nie hat er das Ausstellungsgebäude seitdem bespielen können. Die letzte dort gezeigte Schau „A House Full Of Music“ im Sommer 2012 hat noch sein Vorgänger Ralf Beil eingerichtet. Und dann wurden die Ausstellungshallen, in der in den Jahren zuvor so viel beachtete Präsentationen wie „Russland 1900“ und „Gesamtkunstwerk Expressionismus“ gezeigt worden sind, geschlossen.

Immer noch ist das von Joseph Maria Olbrich geplante und 1908 errichtete Darmstädter Ausstellungsgebäude eine Baustelle, auch wenn jetzt ein Banner am Zaun prangt. „Wir sind Welterbe!“, steht dort in großen Lettern. Gratulationen nimmt der Direktor dieser Tage daher viele entgegen. „Es freut mich enorm“, sagt er über den am 24. Juli erworbenen Status der Mathildenhöhe. „Ein Selbstläufer sind die Bewerbungen nicht.“

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Deschka, Katharina
Katharina Deschka
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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