FAZ plus ArtikelMuseumseröffnung in Frankfurt

Was ist Romantik?

13.09.2021
, 06:52
Carl Gustav Carus malte „Erinnerung an Rom“ 1832.
Das neue Deutsche Romantik-Museum in Frankfurt beleuchtet die Vielfalt der Epoche. Das F.A.Z.-Feuilleton stellt eine Auswahl der Exponate vor.
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Carl Gustav Carus: Lasst uns den Verfall überlisten

von Simon Strauß

Zwei Freunde schauen auf Rom. Im Abendrot liegt die Stadt vor ihnen. Der Petersdom ist vom Halbmond heilig beschienen, von rechts ragt eine Pinie ins Bild. Kommen sie an, oder gehen sie fort? Zwei Männer in langen Mänteln, als wären sie gerade in einem Kostümverleih gewesen, stehen und staunen, sind zum Schauen bestellt. Das 1832 erschaffene Gemälde von Carl Gustav Carus heißt „Erinnerung an Rom“ – vielleicht also wirklich ein Abschied, noch einmal der Blick zurück, um sich die Silhouette dieser Stadt einzuprägen, den Zauber aufzusaugen, der einen hier umgeben hat.

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