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FAZ plus ArtikelComputerspiel „Anno 1800“

Wimmelbild zum Wohlfühlen

Von Matthias Hannemann
Aktualisiert am 10.05.2019
 - 06:31
Schaffe, schaffe, Häusle baue: Das Spielprinzip von „Anno“ kann einem ganz schön schwäbisch vorkommen. Und solange der Biervorrat reicht, wird dort immer weiter geschafft.
Im Computerspiel „Anno 1800“ baut man Städte auf und sorgt für Industrialisierung. Es geht um Fortschritt im Akkord. Dass Sklaverei und Kolonialismus kein Thema sind, ruft Kritiker auf den Plan.

Vier Dinge sind über das Wesen des Fortschritts bekannt. Erstens: Er braucht unbedingt großes Orchester, am besten eine erhaben anschwellende Streichermelodie, zu der sich beizeiten strahlende Bläser, rollende Pauken, aufschimmernde Becken gesellen.

Zweitens: Er erfordert den Willen zu starkem Wachstum und Expansion. Drittens: Gerät er ins Stocken, kann man an den Arbeitszeiten, der Bierverfügbarkeit und dem optimistischen Sound der Zeitungsausgaben drehen. Und viertens – auch das lehrt einen die jüngste Ausgabe des Aufbauspiels „Anno“, dessen opulenter Orchestersoundtrack von dem Frankfurter Komponisten Tilman Sillescu stammt – hat die Quersumme in den Geschichtswerken immer neun zu ergeben: „Anno 1602“ hieß 1998 die erste Ausgabe, es folgten „1503“, „1701“, „1404“, „2070“, „2205“.

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