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FAZ plus ArtikelComputerspiel „Anno 1800“

Wimmelbild zum Wohlfühlen

Von Matthias Hannemann
 - 06:31
Schaffe, schaffe, Häusle baue: Das Spielprinzip von „Anno“ kann einem ganz schön schwäbisch vorkommen. Und solange der Biervorrat reicht, wird dort immer weiter geschafft.

Vier Dinge sind über das Wesen des Fortschritts bekannt. Erstens: Er braucht unbedingt großes Orchester, am besten eine erhaben anschwellende Streichermelodie, zu der sich beizeiten strahlende Bläser, rollende Pauken, aufschimmernde Becken gesellen.

Zweitens: Er erfordert den Willen zu starkem Wachstum und Expansion. Drittens: Gerät er ins Stocken, kann man an den Arbeitszeiten, der Bierverfügbarkeit und dem optimistischen Sound der Zeitungsausgaben drehen. Und viertens – auch das lehrt einen die jüngste Ausgabe des Aufbauspiels „Anno“, dessen opulenter Orchestersoundtrack von dem Frankfurter Komponisten Tilman Sillescu stammt – hat die Quersumme in den Geschichtswerken immer neun zu ergeben: „Anno 1602“ hieß 1998 die erste Ausgabe, es folgten „1503“, „1701“, „1404“, „2070“, „2205“.

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