FAZ plus ArtikelRepublikaner gegen die Presse

Mit denen reden wir nicht, klar?

Von Nina Rehfeld, Sedona
04.08.2022
, 08:31
Mit dem Finger zeigen: Donald Trump, Ende Juli bei einer Studenten-Veranstaltung der Organisation Turning Point USA, in Tampa, Florida.
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Die Polarisierung der amerikanischen Gesellschaft ist weit fortgeschritten. Die Republikaner sperren die liberale Presse aus. Und fühlen sich gut damit.
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Die Verachtung der amerikanischen Republikaner für die einheimische Presse findet ihren Höhepunkt – ausgerechnet im Wahlkampf für die „Midterms“, die Kongresswahlen im November, bei denen alle Repräsentanten des Abgeordnetenhauses und ein Drittel der Mitglieder des Senats sowie 34 der insgesamt 50 Gouverneure der Bundesstaaten gewählt werden. Zunehmend verweigern republikanische Kandidaten Interviews und Zugang zu den Parteiversammlungen.

In Florida verlegten sich führende Politiker, darunter der Senator Marco Rubio und der Gouverneur Ron DeSantis, darauf, Journalisten vom jährlichen republikanischen Gipfeltreffen namens Sunshine Summit auszuschließen. Sie akkreditierten gewogene Organe. „Politico“, der „Miami Herald“, die „Washington Post“ und die „New York Times“ bekamen keine Akkreditierung für die bislang für die Presse allgemein zugängliche Veranstaltung.

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