FAZ plus ArtikelARD-„Zukunftsdialog“

Da fragen wir doch einmal nach

Von Michael Hanfeld
12.05.2021
, 13:40
Die ARD hat einen „Zukunftsdialog“ aufgesetzt, um die Meinung des Publikums zu hören. Worauf das hinausläuft, wollen wir von ARD-Sprecher Birand Bingül wissen.

Herr Bingül, Sie haben den „Zukunftsdialog“ der ARD gestartet. Was ist das eigentlich?

Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Wir wollen mit ihnen darüber ins Gespräch kommen, wie sie uns sehen und was sie sich in Zukunft von uns wünschen. Im Moment überlegen an viele Stellen Fachleute, wie die ARD der Zukunft aussehen soll, in der Medienpolitik, in den Häusern. Uns ist auch die Perspektive derjenigen ganz wichtig, für die wir arbeiten. Am Wochenende sind wir gestartet. Wegen der Pandemie mit einer großen digitalen Schalte, 140 Bürger aus fast allen Regionen Deutschlands waren durchgehend knapp fünf Stunden dabei. Sie haben in kleinen Gruppen mit Vertreterinnen und Vertretern der ARD darüber gesprochen, was sie gut finden, was ihnen nicht gefällt und wo wir noch besser werden sollen. Das tragen wir als Grundlage in eine Onlineplattform, bei der alle mitmachen können, spiegeln den Input in der ARD und mit den Gremien und kommen im Herbst noch mal in einer Konferenz zusammen.

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Michael Hanfeld  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
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verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“.
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