FAZ plus ArtikelWer glaubt Meghan Markle?

Lieber Daddy

EIN KOMMENTAR Von Gina Thomas
13.11.2021
, 18:06
Meghan Markle, Herzogin von Sussex, streitet sich vor Gericht mit der Mail on Sunday über die Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte.
Während in London vor Gericht im Prozess gegen die Mail on Sunday offenbar wird, welche „Gedächtnislücken“ die Herzogin von Sussex hat, predigt sie in New York über Recht und Unrecht. Das passt schwerlich zusammen.
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Am selben Tag, an dem die Mail on Sunday in London versuchte, das Urteil umzukehren, das befand, die Boulevardzeitung habe mit der Veröffentlichung von Auszügen eines privaten Briefes das Urheberrecht und die Privatsphäre von Meghan Markle, der Herzogin von Sussex, verletzt, hatten die vermeintlich Geschädigte und ihr Mann getrennte Auftritte in New York. Meghan Markle nutzte ihre Teilnahme an einer Diskussion über die wirtschaftliche Stärkung von Frauen dazu, ihr Publikum zu ermahnen, keine Massenblätter zu lesen.

Während sie die Hoffnung äußerte, dass diese Zeitungen eines Tages nach der Art von Zigarettenpackungen einen Warnhinweis auf geistige Gesundheitsschädigung tragen würden, zog Prinz Harry bei einer anderen Tagung abermals Parallelen zwischen der Medienhetzjagd auf seine Mutter und den Angriffen auf seine Frau. Der Prinz wiederholte seine Sorge, dass die „Raserei“, der seine Mutter zum Opfer gefallen sei, seine Frau und seine Kinder gefährde.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Thomas, Gina (G.T.)
Gina Thomas
Feuilletonkorrespondentin mit Sitz in London.
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