FAZ plus ArtikelNemi El-Hassan und Judenhass

Bedenken

EIN KOMMENTAR Von Michael Hanfeld
15.09.2021
, 19:07
Sie selbst würde sich als Moderatorin einstellen: Nemi El-Hassan
Die Journalistin Nemi El-Hassan steht wegen vermeintlicher Neigung zum Islamismus in der Kritik. War das eine „Jugendsünde“?

Der WDR berät noch, wie es für die Journalistin Nemi El-Hassan weitergeht. Sie war als Moderatorin der Wissenschaftssendung „Quarks“ vorgesehen, doch ist ihr Engagement suspendiert, nachdem bekannt wurde, dass sie 2014 am judenfeindlichen Al-Quds-Marsch teilnahm und die Irans Regime zugerechnete „Blaue Moschee“ besuchte.

Von der Al-Quds-Demo und dem dort propagierten Judenhass hat sich Nemi El-Hassan deutlich distanziert, zu der Moschee hat sie sich noch nicht geäußert, wie ihr Beitrag zum Thema „Dschihad“ für die Bundeszentrale für politische Bildung aus dem Jahr 2015 aufzufassen sei, nämlich nicht als „Werbung für Terrorismus“, hat sie zu verstehen gegeben.

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Quelle: F.A.Z.
Michael Hanfeld  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Michael Hanfeld
verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“.
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