Pop-Anthologie (126)

Stell keine dummen Fragen

Von Manfred Prescher
16.09.2021
, 19:29
Die Comedian Harmonists auf der einer ikonisch gewordenen Fotopostkarte
Wie trennt sich eine fast magisch verbundene Gesangesgruppe von seinem Publikum? „Auf Wiedersehen, my dear“ von den Comedian Harmonists war ein gezwungener Abschied, der leicht klingen sollte.

Es gibt in der Popmusik die großen und berührenden Momente. Man denke an „Blackstar“, das letzte Album David Bowies, das genau zwei Tage vor seinem Tod erschien. Oder an Freddy Mercurys „The Show Must Go On“. Bei diesen Beispielen erschüttert das menschliche Einzelschicksal, die Verbindung mit dem Sterben. Aber was ist, wenn eine ganze Gruppe in das Mahlwerk der Geschichte gerät?

Mit ihrem Song „Auf Wiedersehen, my dear“ zelebrieren die Comedian Harmonists den Abschied von ihren Fans, voneinander und – das gilt zumindest für die Hälfte der Formation – von Deutschland. Auf ihrer letzten Tournee durch das Land sangen sie ein Stück, das auf wehmütige Art eingängig ist. Obwohl oder gerade weil es für eine Schnulze zu flott daherkommt, steht es für die turbulente Zeite, in der es wirkte und greift emotional auf, was den Musikern bevorsteht: Drei der sechs Musiker wandern in Kürze aus, die anderen werden versuchen, sich mit den Bedingungen im Dritten Reich zu arrangieren – und letztlich scheitern. Text und Musik von „Auf Wiedersehen, my dear“ verbinden sich mit den bevorstehenden Ereignissen zu einer für Bewunderer und Künstler schmerzhaften Einheit.

Sie sahen gut aus, hatten ein formvollendetes Auftreten und waren auf magische Weise harmonisch – und das, obwohl das Sextett von Herkunft und Sozialisation her nicht unterschiedlicher hätte sein können. Vielleicht aber auch gerade deshalb. Harry Frommermann, dritter Tenor und Gründer der Gruppe, war ein in Berlin geborener Spross einer deutsch-russischen Familie jüdischen Glaubens; der 1929 dazugekommene zweite Tenor Erich A. Collin war ebenfalls Berliner mit jüdischen Wurzeln. Der erste Tenor Ari Leschnikoff war Bulgare, während der Bariton Roman Cycowski aus Polen stammte und gläubiger Jude war. Pianist Erwin Bootz und die Bass-Stimme Robert Biberti galten als „reinrassige Deutsche“. Um das Schicksal der Comedian Harmonists und die letzten Konzerte der Gruppe verstehen zu können, ist diese Einordnung wichtig. Sie wird sich auf die Lebensentwürfe der Musiker und die Karriere der Formation massiv auswirken.

Heute würde man sagen, die Comedian Harmonists brachten – neben ihrem enormen Können – eine bemerkenswerte Diversität in ihren Gesang mit ein. Der Charme, die Wehmut, ihr Witz, aber auch die Wärme erstaunten die Zeitgenossen. Im Vergleich zum Vorbild der Harmonists, den amerikanischen Revelers, kann man hören, wie genial sie waren (Musik beider Formationen findet man auf YouTube und bei den Streamingdiensten). Frommermann kam per Zeitungsannonce an „seine“ Gruppe: Am 18. Dezember 1927 stand im „Berliner Lokal-Anzeiger“ zu lesen: „Achtung. Selten. Tenor, Baß (Berufssänger, nicht über 25), sehr musikalisch, schönklingenden Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht. Ej. 25 Scherlfiliale, Friedrichstr. 136.“ Dass er tatsächlich Mitstreiter fand und sie auch halten konnte, war erstaunlich. Denn zunächst konnte er die Kollegen nicht bezahlen. Aus diesem Grund, so Peter Czada und Günter Große in ihrem Buch „Comedian Harmonists. Ein Vokalensemble erobert die Welt“, hatte sich Johannes Heesters nicht zum Mitmachen entschließen können. Man musste also schon etwas Weitblick haben, um bei dem Ensemble einzusteigen. Auf Comedian-harmonists.net ist zu lesen, dass Biberti erst zögerte, auf die Anzeige zu reagieren: „Von dieser Annonce hielt ich nicht sehr viel. Ich erinnere mich aber, dass meine Mutter sagte: ‚Ach Gott, schreib da einfach ruhig einmal hin, vielleicht ist das was für dich.‘“

Superstars und Spitzenverdiener

Rasch machte man sich einen Namen, die Konzerte in Berlin waren ausverkauft und das Publikum wuchs. Im August 1928 wechselte man den Namen von Melody Makers in Comedian Harmonists, erste Plattenaufnahmen folgten im selben Monat. Man schloss einen lukrativen Vertrag mit der Electrola, die angeblich im Jahr 60 Schellackplatten der Gruppe veröffentlichen wollte. Wie viele Tonträger die Harmonists verkauften, lässt sich heute nur noch schwer sagen. Biberti spricht in Robert Fechners berühmter, 1976 für den NDR entstandenen Doku „Die Comedian Harmonists – Sechs Lebensläufe“ von 250.000 Exemplaren der Platte „Veronika, der Lenz ist da“. Das wäre eine gigantische Zahl, denn Abspielgeräte für Schellackplatten waren damals längst nicht in jedem Haushalt zu finden.

Werbeposter für das Sextett aus der Zeit vor 1929
Werbeposter für das Sextett aus der Zeit vor 1929 Bild: Picture-Alliance

Durch Rundfunkauftritte und große Tourneen wurde die Gruppe jedenfalls schnell populär. „Die überlieferten Gesamteinnahmen für Konzerte, Rundfunk- und Plattenaufnahmen im Jahr 1932 belaufen sich auf über 200.000 Reichsmark, die Durchschnittseinnahmen für jedes der rund 175 Konzerte in diesem Jahr betrugen 1.080 RM. Hinzu kommen im Jahr 1932 Tantiemen aus den Schallplattenverkäufen von rund 15.000 RM. Dies bedeutet für jedes der gleichberechtigten Mitglieder der Comedian Harmonists einen Brutto-Jahresverdienst von über 35.000 Reichsmark. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Jahreseinkommen in Deutschland lag 1932 bei ca. 1.700 RM. Anfang 1932 gab es rund 6 Millionen Arbeitslose, ein Kilo Brot kostete 37 Pfennige“ – fasst Comedian-harmonists.net die finanzielle Situation zusammen, in der die Comedian Harmonists am Ende der Weimarer Republik lebten. Die Sechs waren auch im Ausland bekannt, ihre Lieder kannte in Deutschland jedes Kind: „Veronika, der Lenz ist da“, „Wochenend und Sonnenschein“ oder „Mein kleiner grüner Kaktus“ waren – und sind – Gassenhauer. Die Welt stand den Comedian Harmonists offen, wie Robert Biberti in Robert Fechners Doku mit einem gewissen Ernst betonte: „Wir waren doch so bekannt wie die Beatles später.“

Angst, Schrecken und dennoch Konzerte

Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler, den „Führer der stärksten Abgeordnetenfraktion“, zum Reichskanzler. Am 1. April 1933, einem Samstag, postierten sich überall in Deutschland SA-Leute in ihren braunen Uniformen vor jüdischen Geschäften, Arztpraxen, Kanzleien. Kunden, Patienten und Klienten wurden bedroht, die Schilder verbreiteten Angst und Schrecken – sowie eine klare Botschaft: „Deutsche! Wehrt euch! Kauft nicht bei Juden!“ Unmittelbar nach dem sogenannten „Judenboykott“ sagte die Gruppe einige Konzerte, etwa in Hannover, Lübeck, Bremerhaven und Oldenburg ab. Dennoch gaben sie, so das BR2-Feature „Abgesang“, immerhin 150 Konzerte in diesem Jahr.

Im Mai 1933 werden noch die Dreharbeiten für einen Film nach einer Romanvorlage von Hans Fallada beendet: „Kleiner Mann – was nun?“ drehten die Comedian Harmonists an der Seite von Leinwandstars Theo Lingen oder Victor de Kowa. Die Harmonists sangen unter anderem auch das Titellied „Kleiner Mann, was nun?“, das am 11. Mai in Berlin aufgenommen und dann von Electrola veröffentlicht wurde. Als der Streifen am 7. Juli 1933 von der Filmprüfstelle freigegeben wurde, waren alle Szenen entfernt worden, in der die Comedian Harmonists zu sehen waren – nur hören konnte man sie noch. Zu dieser Zeit wurde der Gruppe der Vorschlag unterbreitet, sich einen deutschen Namen zuzulegen und den Zusatz „früher Comedian Harmonists“ hinzuzufügen, was man aber mit Hinweis auf den laufenden Vertrag bei der Electrola ablehnte. Man meinte, wie Biberti in Eberhard Fechners Doku erklärt, dass man genug Renommee und Devisen für das neue Deutschland brächte und somit unantastbar wäre. Weit gefehlt. Im Herbst des Jahres kündigte Goebbels an, dass Juden aus der Kulturkammer ausgeschlossen würden.

Unerwünscht zu den letzten Konzerten

Im Januar 1934 verschlechtert sich die Lage der Harmonists schlagartig. Es gab laut dem Radio-Feature „Abgesang“ von Bayern 2 erste massive Probleme mit den Machthabern. Örtliche Veranstalter verzichteten auf Konzerte des Sextetts – „mit deutschem Gruß“ und dem Hinweis auf die Abscheu der Würzburger oder Nürnberger vor „solcher Musik“. Alle sechs Harmonists stellen einen persönlichen Antrag auf Mitgliedschaft in der Reichskulturkammer, dieser wurde aber negativ beschieden. Die anschließenden Interventionen der Gruppe bei der Reichsmusikkammer führen zu dem schriftlichen Bescheid vom 13. März, dass die bestehenden Verträge nur noch bis zum 30. April 1934 erfüllt werden dürfen.“

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In diesen Zeitraum fallen auch die letzten Harmonists-Konzerte auf deutschem Boden. Viele Auftritte wurden auf Druck der Behörden abgesagt, einige wurden von der SA massiv gestört. Wie schwer es war, die Veranstaltungen durchzuführen, wie viel Angst die Gruppe vor den Repressalien des Staates hatte, erklärt Barbara Ackl im Mai 2015 im Radio-Feature „Abgesang“. Ackl ist die Enkelin des damaligen Konzertveranstalters Karl Gensberger. Die Auflagen waren kaum zu erfüllen und Konzerte der Harmonists bedeuteten ein erhebliches Risiko. Die bayerische Dependance der Reichskulturkammer forderte, dass die anwesende Presse nicht hernach über den Auftritt berichten dürfe, die Konzertdirektion müsse mitteilen, an wen Ehrenkarten ausgegeben wurden. Außerdem musste sich Gensberger verpflichten, danach keine Veranstaltungen mit den Comedian Harmonists mehr zu organisieren – zumindest, solange „Juden in deren Reihen sind“.

Rückblickend muss man sagen, dass es ein Wunder war, dass das Konzert in der Münchner Tonhalle am 13. März überhaupt stattfand. Das Ende der Harmonists stand unmittelbar bevor, bis zum 25. März 1934 gaben sie noch letzte Konzerte in Deutschland. Obwohl keine Werbung gemacht werden durfte, waren die Veranstaltungen ausverkauft. Das letzte Lied während der finalen Tournee war „Auf Wiedersehen, my dear“ (Text im Kasten unterhalb des Artikels).

Zum Finale eines Auftritts trug die Gruppe gern ein Abschiedslied vor – es bildete den stimmigen Abschluss am Ende eines bunten Reigens. Die Comedian Harmonists verwendeten, so Andreas Schmauder, der führenden Experten für das Sextett im Telefongespräch mit dem Autor, zunächst das Lied „Auf Wiedersehn!“ aus Mischa Spolianskys Revue „Wie werde ich reich und glücklich“. Erst nach den Plattenaufnahmen von „Auf Wiedersehen, my dear“ im September 1932 setzte sich dieses Lied durch, während Spolianskys Abschiedslied nicht einmal aufgenommen, geschweige denn herausgebracht wurde.

Aus heutiger Sicht ist der Wechsel des finalen Stücks durchaus verständlich, denn „Auf Wiedersehen, my dear“ ist wesentlich schnörkelloser und damit eingängiger. Der Text stammt von Al Hoffman, einem in Weißrussland geborenen Juden, der mit seinen Eltern schon um das Jahr 1905 in die USA ausgewandert war. Komponiert wurde der Song von Ed Nelson, Al Goodhart und Milton Ager. 1933, rund ein Jahr nach den Harmonists, hatte Bing Crosby „Auf Wiedersehen, my dear“ aufgenommen – für den Kurzfilm „Blue Of The Night“. In Crosbys Version verabschiedet sich ein Wien-Tourist von seiner österreichischen Urlaubsbekanntschaft, weshalb inmitten des englischen Textes die deutsche Zeile „Auf Wiedersehen, my dear“ das Kernelement des Refrains ist.

Ein Abschied für lange – oder gar für immer

Weil es den Veranstaltern untersagt war, Werbung vorab zu lancieren oder Journalisten einzuladen, gibt es leider keine Konzertbesprechungen oder andere schriftliche Überlieferungen. Man kann aber davon ausgehen, dass der Film „Comedian Harmonists“ von Joseph Vilsmaier die finalen Szenen der Konzerte gut rüberbringt. Das Publikum wusste, dass es ein Abschied, vielleicht einer für immer sein würde, der da gemeinsam „gefeiert“ wurde. Zudem stand das Konzert unter schwierigen „Begleitumständen“, die Elgin Heuerding am 13. März 2017, dem Jahrestag der Münchner Show, in Bayern 2 erklärte: „Noch Stunden vor dem Konzert allerdings sitzen die sechs Musiker hinter der Bühne und müssen abwarten, ob sie überhaupt singen dürfen. Ihr Konzert in der Münchner Tonhalle ist zwar restlos ausverkauft, doch das hat die zuständigen Behörden nicht davon abgehalten, den Auftritt der Comedian Harmonists kurzerhand abzusagen.“

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Veranstalter Gensberger erwirkt kurzfristig die Erlaubnis, das Konzert stattfinden zu lassen. Elgin Heuerding fasst das, was Biberty in der Fechner-Doku berichtet, so zusammen: „Unter diesem Druck gehen sie auf die Münchner Bühne: die Tenöre Ari Leschnikow, Erich Collin und Harry Frommermann, der Bariton Roman Cycowski, der Bassist Robert Biberti und der Pianist Erwin Bootz. Noch bevor sie auch nur einen einzigen Ton anstimmen können, brüllt, pfeift und applaudiert das Publikum enthusiastisch. Jeder an diesem Abend weiß, es ist das letzte Konzert der Comedian Harmonists in Bayern. Standing Ovations am Ende.“

Man feiert eine Party am Rande des Abgrunds, das ist wohl jedem klar. Als die Sechs zum Schluss „Auf Wiedersehen, my dear“ bringen, muss die Ergriffenheit groß gewesen sein. In Vilsmaiers Film bleibt das Publikum schweigend sitzen, während die Gruppe auf der Bühne verharrt – hinter sich das riesige Hakenkreuzbanner. Erst nach längerer Stille brandet der Applaus orkanartig los.

Was wurde aus den Comedian Harmonists nach den letzten Konzerten?

Am 23. Januar 1935 traten die Comedian Harmonists im norwegischen Frederikstad zum allerletzten Mal gemeinsam auf. Im folgenden Monat wurde der „arische“ Teil der Gruppe in die Reichsmusikkammer aufgenommen und man beschloss, dass dieser innerhalb Deutschlands unter dem bekannten Namen auftreten solle, der andere im Ausland. Dazu kam es allerdings nicht mehr. Collin, Cycowski und Frommermann gründeten in Wien mit drei weiteren Künstlern das Comedy Sextett und waren durchaus angesagt. Man trat auch in Südamerika, Australien, in der Sowjetunion, Südafrika, Großbritannien und den USA auf. Dort blieb man 1940, weil der Seekrieg eine Rückkehr nach Europa unmöglich machte.

Biberti, Leschnikov und Bootz gründeten mit „arischen“ Sängern das Meistersextett, das anfangs noch viel beachtet wurde. Aber der Erfolg ließ nach. Die letzten Lieder vom Mai 1939 wurden von der Electrola mit den Worten „Es fehlt diesen Aufnahmen an der Lebendigkeit und vortragsmäßigen Differenzierung und Ausgeglichenheit“ nicht mehr veröffentlicht, wie man in Horst H. Langes Buch „Die deutsche ‚78er‘ – Discographie der Hot-Dance- und Jazz-Musik 1903–1958“ nachlesen kann.

Einige der Platten des Meistersextetts kann man sich heute noch anhören und – im direkten Vergleich mit den Songs der Harmonists – herausfinden, dass Lange richtig liegt. Einige Stücke, etwa „Ich hab‘ für dich ‘nen Blumentopf bestellt“ oder „Ach, wie ist’s möglich dann“ wurden von beiden Ensembles aufgenommen, was die Qualitätsunterschiede nachprüfbar belegt. Bei aller Qualität geht dem Meistersextett die spielerische Leichtigkeit der Comedian Harmonists ab, und es wäre interessant zu hören, was die ursprüngliche Gruppe aus dem „Lachfoxtrott“ ihrer Nachfolger gemacht hätte.

Das Auftrittsverbot, das die Reichsmusikkammer am 24. November 1941 aussprach, beendete die Karriere der „Meister“ endgültig. „Biberti gibt später“ laut Comedian-harmonists.net den Inhalt des Verbots so wieder: „‚Die Darbietungen ihres Ensembles sind nicht geeignet, den Wehrgedanken im deutschen Volk zu stützen!‘“. Das erhoffte und im Abschlusssong ihrer finalen Tournee 1934 angekündigte Wieder

Comedian Harmonists: „Auf Wiedersehen, my dear“

Gib mir den letzten Abschiedskuss,
weil ich dich heut verlassen muss,
und sage mir auf Wiedersehen, leb wohl.
Wir haben uns so heiß geliebt
und unser Glück war nie betrübt,
drum sag ich dir auf Wiedersehen, auf Wiedersehen, leb wohl.
Ob du mir treu sein willst, sollst du mir nicht sagen.
Wenn man sich wirklich liebt,
stellt man nicht solche dummen Fragen. Gib mir den letzten Abschiedskuss,
weil ich dich heut verlassen muss,
ich freu mich auf ein Wiedersehen, leb wohl.

Wir haben uns gefunden, Geliebt und heiß geküsst.
Es waren schöne Stunden,
die man nicht mehr vergisst.
Ein Märchen geht zu Ende,
drum reich mir deine kleinen Hände.

Gib mir den letzten Abschiedskuss,
weil ich dich heut verlassen muss,
und sage mir auf Wiedersehen, leb wohl.
Wir haben uns so heiß geliebt
und unser Glück war nie betrübt,
drum sag ich dir auf Wiedersehen, auf Wiedersehen, leb wohl.
Ob du mir treu sein willst, sollst du mir nicht sagen.
Wenn man sich wirklich liebt,
stellt man nicht solche dummen Fragen.
Gib mir den letzten Abschiedskuss,
weil ich dich heut verlassen muss,
ich freu mich auf ein Wiedersehen, leb wohl.
Gib mir den letzten Abschiedskuss,
weil ich dich heut verlassen muss,
drum sag ich dir auf Wiedersehen, auf Wiedersehen, leb wohl.
Gib mir den letzten Abschiedskuss,
weil ich dich heut verlassen muss,
ich freu mich auf ein Wiedersehen, leb wohl.

Quelle: FAZ.NET
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