FAZ plus ArtikelVermittler von Unterkünften

Wie sehr vernichten Airbnb und Co. den Wohnraum?

Von Marcus Jung
03.10.2018
, 14:25
Erlebnisse, wo andere leben: Damit werben Plattformen, die Urlaubern Wohnungen vermitteln. Sie wie hier bei einem Hauskonzert auf einer New Yorker Dachterasse.
Portale wie Airbnb stehen im Verdacht, Wohnraum zu verknappen. Doch der Schaden, den sie anrichten, dürfte viel kleiner sein als bisher angenommen.
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„Ausspekuliert“: Unter diesem Motto haben vor rund zwei Wochen mehrere Mieterschutzorganisationen in München zu einer Demonstration gegen Immobilieninvestoren und für mehr bezahlbaren Wohnraum aufgerufen. Mehr als 11.000 Münchner folgten dem Aufruf und zogen mit Transparenten und unter Protestgesängen durch die Stadt. Gegen wen sich der Volkszorn richtete, war auf den Plakaten zu lesen: gierige Immobilieninvestoren, untätige Kommunalpolitiker, aber auch populäre Unterkunftsvermittler im Internet wie Airbnb, Wimdu oder auch 9Flats.

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Auch diese Anbieter sollen wegen der Zweckentfremdung von verfügbarem Wohnraum mitverantwortlich dafür sein, dass das Wohnen in München für eine immer größere Zahl von Menschen unerschwinglich wird. Erst jüngst veröffentlichte der Immobilienverband Süd neue Daten für die Mieten in der Region. Demnach wird mittlerweile in drei Vierteln aller Neuvermietungen eine Kaltmiete von mehr als 15 Euro je Quadratmeter aufgerufen.

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Quelle: F.A.Z.
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Marcus Jung
Redakteur in der Wirtschaft.
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