Verkauf im Internet

Nike kündigt Pilotprojekt mit Amazon an

30.06.2017
, 03:13
Die Erlöse von Nike stiegen im vierten Quartal bis Ende Mai um 5,3 Prozent auf rund 8,7 Milliarden Dollar.
Gute Laune bei Nike: Der Sportartikelhersteller verdient mehr Geld. Und stellt eine neue Idee für den Verkauf im Internet vor.
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Gute Geschäfte in Westeuropa und in China haben dem größten Sportbekleidungshersteller der Welt überraschend hohe Umsätze beschert. Wie der Adidas-Rivale Nike am Donnerstag nach Börsenschluss in Amerika bekanntgab, stiegen die Erlöse im vierten Quartal bis Ende Mai um 5,3 Prozent auf rund 8,7 Milliarden Dollar. Von Reuters befragte Analysten hatten mit 8,6 Milliarden gerechnet.

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Zudem kündigte der Konzern ein Pilotprojekt mit dem Internet-Händler Amazon an. Über dessen Verkaufsplattform will Nike künftig eine Auswahl seiner Produkte auch direkt anbieten.

Nike hatte Mitte Juni Pläne bekanntgegeben, seine Unternehmensstruktur zu vereinfachen und Stellen zu streichen: Rund zwei Prozent der gut 70.000 Beschäftigten müssen den Konzern verlassen. Außerdem will Nike die Geschäftsfelder reduzieren und die Zahl der Schuhmodelle um 25 Prozent verringern. Damit will Nike zum Konkurrenten Adidas aufschließen. Der fränkische Erzrivale hatte seinen Gewinn im ersten Quartal um 30 Prozent auf 455 Millionen Euro gesteigert.

Der Nettogewinn von Nike belief sich im viertel Quartal auf eine Milliarde Dollar nach 846 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Nike-Aktie legte nachbörslich um 8,2 Prozent zu.

„Wir suchen Möglichkeiten, die Erfahrungen der Konsumenten mit Nike bei Amazon zu verbessern“, sagte Nike-Chef Mark Parker. Bisher bietet der Konzern seine Produkte auf der Amazon-Website nur über Dritthändler oder unlizenzierte Verkäufer an.

Quelle: rad./Reuters
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