Serie

Rohstoffe - nicht nur steigende Preise machen sie interessant

13.03.2003
, 17:40
Die Börsen fallen, manche Alternativen wie Anleihen und manche Währungen dagegen steigen deutlich an. FAZ.NET beschäftigt sich in einer Serie mit den Rohstoffen.
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Seit dem Jahr 2000 sind die goldenen Zeiten für Aktienanleger vorbei. Auch wenn sich die Aktienmärkte seit der zweiten März-Woche deutlich erholt haben, so gilt im Rückblick: Geld hat lange Zeit nur noch verdient, wer auf fallende Kurse gesetzt, wer einzelne Ausnahmeaktien ausgegraben, wer im großen Stile auf Anleihen hoher Bonität gesetzt oder wer die richtigen Trends am Devisenmarkt erkannt hat.

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Dort hat sich nicht nur der Euro deutlich gegen den Dollar erholt, sondern auch die so genannten „Commodity-Währungen“ wie der Kanadische, der Australische und der Neuseeland-Dollar liegen gegen den Dollar im Aufwärtstrend. Das mag einerseits eine makroökonomisch verursachte Schwäche des Dollars sein. Auf der anderen Seite stehen aber auch eindeutige Kursbewegungen der Rohstoffe selbst.

Beachtliche Preisbewegungen

So hat sich das Gold nicht nur von seinem jüngsten Tief bei 251,95 Dollar je Unze vom August des Jahres 1999 erholen können, sondern es ist in den vergangenen Monaten in einen Aufwärtstrend übergegangen. Am fünften Februar hat der Goldpreis mit 389,05 Dollar sein jüngstes Hoch erreicht, bevor er zwischenzeitlich wieder zehn Prozent nachgegeben hat. Am 23. Mai werden 370,90 Dollar für die Unze bezahlt. Das Platin hat sich seit dem Jahr 1999 knapp verdoppelt, der Cocoa-Future hat sich seit dem Jahr 2000 in der Spitze sogar verdreifacht.

Sei es dahingestellt, ob diese Kursbewegungen auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten spekulativ motiviert sein mögen oder ob die steigenden Preise zunehmende wirtschaftliche Aktivitäten und damit eine steigende Nachfrage vorwegnehmen. FAZ.NET nimmt die Preisentwicklung zum Anlass, um einmal einen Blick auf die einzelnen Produkte, deren Eigenschaften und Märkte zu werfen.

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Einzelne Beiträge beleuchten verschiedene Aspekte

Im Folgenden finden Sie unter dem Link „„ eine allgemeine Einschätzung der Entwicklung, die Überschriften „“, „“ und „“ sprechen für sich. Ähnliches gilt für die Beträge „Bei Gold dürfte der wahre Glanz zurückkommen„ und „Silber glänzt matter als Gold“ sowie . Die Beiträöge zu Metallen und Energiequellen werden ergänzt durch die Texte und . Doch zu Rohstoffen zählen auch Naturprodukte, die zu Lebensmitteln verarbeitet werden. Beobachter wissen dabei: Am Kakao beißen sich Spekulanten oft die Zähne aus. Und jede Hausfrau kann die These bestätigen: Kaffee - so beliebt und billig wie selten. Im Beitrag wird unter anderen der Unterschied zwischen dem europäischen Markt und dem Welthandel mit dem süßen Stoff erläutert. Um die Wandlungsfähigkeit und wirtschaftliche Bedeutung eines Baumsaftes geht es in . und sind die neuesten Beiträge.

Quelle: @cri
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