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Selbst Kryptowährungen werden von Krisen nicht verschont

Von Franz Nestler
17.07.2020
, 10:24
Während sich die Börsen mittlerweile erholt haben, stagnieren Bitcoin, Ethereum und andere der Kryptodevisen. Die Digitalwährungen kommen nicht vom Fleck.

Digitalwährungen hat es in der Corona-Krise genauso hart erwischt wie andere, herkömmliche Anlageklassen. Während sie im Februar noch 300 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung auf sich vereinten, waren es zum Höhepunkt der Corona-Krise zeitweise nur noch 130 Milliarden Dollar. Bis Mai konnten sie sich dann wieder auf 270 Milliarden Dollar erholen und stagnieren auf diesem Niveau mittlerweile mehr oder weniger. Aktienindizes wie zum Beispiel der Dax haben weniger stark verloren und haben sich stärker wieder erholt.

Das ist insofern beachtlich, da die Digitalwährungs-Community viele Hoffnungen das sogenannte Bitcoin-Halving gesetzt hatte. Das bezieht sich auf die Belohnung, welche die sogenannten „Miner“ erhalten, die einen neuen Block in das Netzwerk eintragen. Bei vorhergehenden Events ist danach der Preis teilweise sprunghaft angestiegen. Doch diesesmal: Nichts, der Preis hat nicht spürbar reagiert.

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Autorenporträt / Nestler, Franz
Franz Nestler
Redakteur in der Wirtschaft.
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