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Wie man den Neuanfang finanziert

Von Martin Hock
28.09.2021
, 13:57
Großbrand in London: Vor 350 Jahren wurden dort 80 Prozent der Häuser zerstört.
1666 brannte die City of London nieder. Zehn Jahre später stand sie wieder, besser als zuvor. Wie diese Leistung finanziert wurde.

Die Zerstörungen, die das Juli-Hochwasser in Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen angerichtet hat, haben den Bund dazu bewogen, ein Wiederaufbauprogramm in zweistelliger Milliardenhöhe aufzulegen. Katastrophen gab es auch früher in der Geschichte und mussten auch finanziell bewältigt werden.

Eine davon ereignete sich im Jahr 1666, als die City of London praktisch niederbrannte. Die „City of London“ ist seit dem frühen Mittelalter eine autonome Einheit, die bis zum heutigen Tag von der „City of London Corporation“ verwaltet wird. Viel kritisiert, unterliegt sie nicht der Besteuerung durch das Vereinigte Königreich und gilt als größte Steueroase der Welt. Auch im 17. Jahrhundert galt sie als ineffizient und intransparent, sagt Nathan Sussman, Professor für internationale Ökonomie und Entwicklung am Graduate Institute Geneva und Ko-Autor einer Studie, in einem Podcast der European Association of Banking History (eabh).

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Hock, Martin
Martin Hock
Redakteur in der Wirtschaft.
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