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So klappt es mit dem Hauskauf

Von Dyrk Scherff
25.09.2021
, 08:20
Wer ehrlich rechnet und keine Schenkungen der Eltern erhoffen kann, muss beim Ansparen Risiken eingehen und auf Aktien setzen.
Für den Kauf einer Immobilie reicht eine Finanzierung auf Pump nicht aus. Es muss zusätzlich lange vorher gespart werden. Hier ist die passende Strategie.

Die Zahlen sind frustrierend. Seit 2010 sind die Immobilienpreise in Deutschland um 64 Prozent gestiegen, allein 2020 noch einmal um sieben Prozent. In Großstädten ging es sogar noch stärker nach oben. Ein kleines Haus kostet dort im Umland mindestens 400.000 Euro, in der Stadt selbst sind 700.000 oder mehr als eine Million keine Seltenheit. Für viele platzt da gerade der Traum vom Eigenheim.

Selbst wer die hohen Kaufpreise noch durch seine Bank finanziert bekommt, scheitert am Ende an einer anderen Hürde: der Finanzierung des Eigenanteils und der einmaligen Nebenkosten, die die Banken in der Regel nicht übernehmen. Sie umfassen etwa die Grunderwerbsteuer, die je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises liegt, Notar- und Grundbuchkosten und üblicherweise auch Maklergebühren. Die meisten hören dann zu rechnen auf, aber ehrlicher wäre es, auch weitere Einmalkosten einzubeziehen: die Kosten für die zusätzlich benötigten Möbel eines Hauses, eine eventuelle kleine Renovierung und den bei einem Haus größeren Umzug.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Scherff, Dyrk
Dyrk Scherff
Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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