FAZ plus ArtikelBetrugsfall PIM Gold

Ehemaliger Goldhändler haftet für Kundenschaden

Von Marcus Jung
12.04.2021
, 18:28
Das Gold existierte nicht, das der Edelmetallhändler PIM Gold angeblich aufbewahrte. Jetzt gewinnt ein Anleger vor Gericht und soll Geld zurückerhalten. Doch Verbraucherschützer warnen vor Tücken der Vollstreckung.

Zehntausende Kunden aus ganz Deutschland glaubten den hohen Renditeversprechen des Edelmetallhändlers PIM Gold und vertrauten dem Unternehmen aus Heusenstamm ihr Geld an. Doch das Gold, das ihnen von Anlagevermittlern versprochen und angeblich von PIM Gold verwahrt wurde, existierte nicht. Das Schneeballsystem flog auf, zwei Geschäftsführer landeten in Untersuchungshaft und von 2019 an übernahm Insolvenzverwalter Renald Metoja das Steuer.

Seine Meldung vom Februar machte den 7000 Gläubiger wenig Mut. Metoja stellte ihnen eine Quote von bis zu 20 Prozent ihrer ursprünglichen Forderungen in Aussicht – bei einem Schaden von 180 Millionen Euro.

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Quelle: F.A.Z.
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Marcus Jung
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