FAZ plus ArtikelKrypto-Anlagen

So sind Bitcoin künftig zu versteuern

Von Martin Hock
13.05.2022
, 11:16
Ripple, Bitcoin, Etherum, Litecoin: Das Finanzamt kriegt seinen Teil.
Sichtbarkeit der Bildbeschreibung wechseln
Mining und Forging als gewerbliche Tätigkeit, Datenweitergabe als Leistung. Das Finanzamt betritt mit einem Schreiben Neuland. Ein „Meilenstein“, heißt es aus der FDP.
ANZEIGE

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat in einem lange vorbereiteten, 24 Seiten langen Schreiben die Besteuerungsgrundlagen für Kryptoanlagen veröffentlicht. Das ist für deutsche Krypto-Nutzer ein Fortschritt, wenngleich dadurch nicht unmittelbar Rechtssicherheit herrscht, sagt Kai Kremer, von der Universität Münster. „Das Schreiben legt die Verwaltungsauffassung dar. Steuerzahler, die sich bei der Steuererklärung daran orientieren, können davon ausgehen, dass das Finanzamt dies so akzeptiert.“

Ob die Auffassung der Verwaltung am Ende Bestand hat, ist etwas anderes. Ganz deutlich wird das etwa bei der Auffassung, Krypto-Anlagen seien in jedem Fall Wirtschaftsgüter. „Damit besteht eine gewisse Diskrepanz etwa zu einem vor zwei Jahren ergangenen Urteil des Finanzgerichts Nürnberg, wonach diese Annahme nicht generell zutreffend ist. Allerdings herrscht in der Literatur und bei den Gerichten die generelle Auffassung als Wirtschaftsgut vor“, sagt Mathias Link, Partner bei PWC und Experte für Kryptothemen.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: mho.
Autorenporträt / Hock, Martin
Martin Hock
Redakteur in der Wirtschaft.
  Zur Startseite
Lesermeinungen
Alle Leser-Kommentare
Verlagsangebot
Verlagsangebot
Tarifportal
Mit unserem kostenlosen Tarifvergleich sparen
Kapitalanlage
Erzielen Sie bis zu 5% Rendite
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
ANZEIGE