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Wegen des Handelsstreits

China lässt Yuan auf Tiefstand fallen

 - 10:51
Trutzbau: Chinas Notenbank genießt keine Unabhängigkeit von der Politik

Angesichts des ungelösten Zollstreits mit den Amerikanern geht die Talfahrt der chinesischen Währung weiter. Der Dollar stieg am Freitag im Gegenzug auf ein Elfeinhalb-Jahres-Hoch von 7,0992 Yuan. Bereits Anfang August hatte 1 Dollar erstmals seit 2008 wieder mehr als 7 Yuan gekostet.

Experten zufolge will die Regierung in Peking mit der Abwertung ihrer Währung die Wettbewerbschancen chinesischer Waren auf dem Weltmarkt verbessern, um die Belastungen durch die amerikanischen Strafzölle abzumildern.„Meines Erachtens spiegelt die Yuan-Schwäche einerseits die schwache Verfassung der chinesischen Wirtschaft wider, während sie andererseits die chinesische Taktik hinsichtlich der Handelsspannungen zwischen den USA und China andeuten dürfte“, sagte Commerzbank-Analyst Hao Zhou.

Eine unkontrollierte Yuan-Abwertung sei allerdings nicht zu erwarten, da China in diesem Fall ein massiver Kapitalabfluss drohe, sagte Zhou. In diese Richtung wies Börsianern zufolge auch der Dollar-Referenzkurs, den der Yuan nur in einer bestimmten Spanne über- oder unterschreiten darf. Die chinesische Notenbank hob den Satz zwar auf ein Elfeinhalb-Jahres-Hoch von 7,0572 Yuan an. Experten hatten aber mit einem höheren Wert gerechnet.

USD/CNY

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Angesichts der Yuan-Schwäche haben die Vereinigten Staaten den Chinesen Währungsmanipulation vorgeworfen. Amerika hat sich darüber auch offiziell beim Internationalen Währungsfonds beschwert. Im Oktober 2018 dagegen hatte das amerikanische Finanzministerium in einer Studie festgestellt, das China seine Währung nicht manipuliere.

Quelle: Reuters
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