FAZ plus ArtikelChef-Anleger der Credit Suisse

„Deutschland ist in einer prekären Lage“

Von Dennis Kremer
04.07.2022
, 14:26
Der Däne Michael Strobaek, 52, ist globaler Chefanleger der Bank Credit Suisse.
Schnell und entschlossen gegensteuern: Michael Strobaek, Chefanleger der Credit Suisse, über schlechte Börsenzeiten, die Probleme der Dax-Konzerne und seinen ungebrochenen Optimismus.
ANZEIGE

Herr Strobaek, Inflation, Krieg in der Ukraine, die Furcht vor einem neuen Wirtschaftsabschwung – wie schwierig ist die Lage für Anleger?

Wir erleben eine außergewöhnliche Situation, die einen mit einem unguten Gefühl zurücklässt. Ich bin jetzt seit mehr als zwei Jahrzehnten im Geschäft, und wie die meisten von uns habe auch ich noch nichts Vergleichbares erlebt. Seit mehr als 30 Jahren sind wir es gewohnt, dass die Zen­tralbanken zur Stelle sind, wenn sich irgendwo eine Krise auftut. Doch nun können sie nicht mehr die Feuerwehr spielen wie in der Finanzkrise 2008 oder wie nach Ausbruch der Corona-Pandemie. In beiden Fällen haben sie mit viel, viel Geld die Märkte und die Wirtschaft gestützt. Das geht dieses Mal nicht. Denn jetzt ist die Inflation das zentrale Problem. Auf deren Bekämpfung müssen die Zen­tralbanken nun ihre ganze Kraft verwenden, da bleibt wenig Raum für anderes.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Kremer, Dennis
Dennis Kremer
Redakteur im Ressort „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
Tarifportal
Strom-Vergleich: Sparen mit günstigem Strompreis
Kapitalanlage
Pflegeimmobilien als Kapitalanlage der Zukunft
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
Hypothekenrechner
Jetzt Zinsen vergleichen
Sprachkurs
Lernen Sie Englisch
ANZEIGE