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Kampf gegen die Krise

Aktienmarkt profitiert von Hilfsaktionen

Aktualisiert am 25.03.2020
 - 17:51
Keine Besucher mehr: Börsensaal in Frankfurt
Der deutsche Aktienindex Dax schließt – unterstützt von Rettungsmaßnahmen der internationalen Politik – im Plus. Die rasante Aufholjagd vom Vortag hat sich jedoch nicht fortgesetzt.

Kursgewinne an der amerikanischen Wall Street haben auch den deutschen Aktienindex Dax am Mittwoch mit einem leichten Plus von fast 1,8 Prozent auf 9874 Punkten schließen lassen. Der M-Dax mit den mittelgroßen Börsenwerten schloss sogar mit 2,9 Prozent im Plus.

Nach der beispiellosen Dienstag hatte der Dax am Mittwochvormittag sogar die Marke von 10.000 Punkten überschritten, konnte sich aber im Tagesverlauf nicht über dieser Linie halten. Am Ende verhalfen jedoch die internationalen Rettungsmaßnahmen immerhin zu einem positiven Ausklang des Handelstags.

Der Eurokurs hat sich am Mittwoch wenig verändert. Die Lage an den Finanzmärkten hat sich zuletzt entspannt, nachdem umfangreiche Maßnahmen gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise ergriffen wurden. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,08 Dollar gehandelt. Sie notierte damit etwas höher als im frühen Handel.

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Zuletzt hatte eine Reihe von Regierungen und Notenbanken weitreichende Pakete zur Stützung der Wirtschaft beschlossen. In den Vereinigten Staaten wurde am Mittwoch der Weg für ein billionenschweres Konjunkturpaket freigemacht. Der Dollar geriet daraufhin gegenüber dem Euro etwas unter Druck.

Im Tagesverlauf gab der Euro seine zeitweisen Gewinne wieder ab. Ein Dämpfer war auch der Rekordeinbruch des Ifo-Geschäftsklimas. Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer verzeichnete den stärksten Rückgang seit der deutschen Wiedervereinigung und den niedrigsten Wert seit Juli 2009. „Die deutsche Wirtschaft steht unter Schock“, erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Und es könnte noch schlimmer kommen. „Die volle Wucht der staatlichen Schutz- und Abwehrmaßnahmen, im Zuge derer es mittlerweile zu einem weitgehenden Stillstand des öffentlichen Lebens gekommen ist, dürfte beim Geschäftsklima erst im April-Ergebnis enthalten sein“, erwartet Chefvolkswirt Alexander Krüger vom Bankhaus Lampe. „Das vom Geschäftsklima bereits heute ausgehende klare Rezessionssignal ertönt dann noch lauter.“

Quelle: mfe./dpa/Reuters
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