FAZ plus ArtikelEin Auf und Ab

Der Ölpreis erholt sich nur mühsam

Von Christian Siedenbiedel
24.03.2021
, 19:51
So schnell, wie es zeitweise schien, ist die Corona-Pandemie nicht abgehakt. Das hat Auswirkungen auf den Preis von Öl und Benzin. Was heißt das für Verbraucher und Anleger?

Der Ölpreis ist oftmals ein Indikator für die Weltwirtschaft. Brummt die Produktion, wird viel Energie verbraucht und der Preis steigt. Ist die Lage eher mau, wird auch Öl billiger. In diesem Sinne ist der Ölpreis zuletzt wohl der Wirklichkeit etwas vorausgeeilt: 70 Dollar kostete ein Barrel (rund 159 Liter) der Nordseesorte Brent Anfang vergangener Woche schon wieder. Das waren Preise, wie man sie vor der Corona-Krise kannte – bevor der Ölpreis im Frühjahr 2020 abrutschte.

Seither sind rund um die Überwindung der Corona-Pandemie und die baldige Erholung der Wirtschaft viele Fragen aufgetaucht. Und auch der Ölpreis hat seine hoffnungsvolle Erholungsrally zumindest unterbrochen. Bei gut 64 Dollar je Barrel notierte Brentöl am Mittwoch noch, 6 Dollar unter dem Hoch der Vorwoche. Zuletzt legte der Preis zwar wieder spürbar zu, weil im Suezkanal ein Containerschiff auf Grund gelaufen war und Auswirkungen auf den Öltransport befürchtet wurden. „Dennoch wird es dem Markt wahrscheinlich schwer fallen, seinen neu gefundenen Abwärtstrend abzuschütteln“, sagte Stephen Brennock vom Ölmakler PVM.

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Christian Siedenbiedel - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Christian Siedenbiedel
Redakteur in der Wirtschaft.
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