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FAZ plus ArtikelWirecard-Skandal

Raus aus dem Dax!

EIN KOMMENTAR Von Inken Schönauer
Aktualisiert am 14.07.2020
 - 16:43
Wirecard im Zwielicht
Der Fall des Zahlungsdienstleisters ist ein Nackenschlag für die Aktienkultur in Deutschland. Im deutschen Leitindex hat das Unternehmen nichts mehr zu suchen.

Wirecard muss raus aus dem Dax. Das Unternehmen hat den Antrag auf ein Insolenzverfahren gestellt, die ersten Kunden sind weg, die Aktionäre sowieso, und der Insolvenzverwalter sammelt Interessenten, um Teile von Wirecard noch irgendwie versilbern zu können. Die Erschütterungen des einst gefeierten Börsenstars aus Bayern sind mittlerweile bis ins politische Berlin spürbar. Wer bisher noch geglaubt hatte, dass im Fall Wirecard Murphy`s Law galt – also alles schiefging, was schiefgehen konnte –, der ist auf dem Holzweg. Bei Wirecard ging schief, was niemals hätte schiefgehen dürfen.

Was Unvermögen, was systemisches Versagen, was vielleicht sogar Vorsatz war, ist noch unklar. Wer die Verantwortung für diesen Skandal am Ende zu welchen Teilen trägt, ist noch nicht absehbar. Die Konsequenzen auch nicht. Aufsicht, Prüfer, Politik, Aufsichtsrat, Vorstand, alles eine große Nebelwand, die täglich eher noch größer als kleiner wird.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Schönauer, Inken
Inken Schönauer
Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.
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