FAZ plus ArtikelTrotz Konjunkturhoffnungen

Deutsche bleiben dem Gold treu

Von Christian Siedenbiedel
10.04.2021
, 08:16
Obwohl global die Goldnachfrage sinkt und der Preis fällt, kaufen die Deutschen weiter ähnlich viel Gold wie im vorigen Jahr. In den Verkaufsstellen hört man oft einen Grund: Angst vor Inflation.

Der Goldpreis hat auf den internationalen Märkten in den vergangenen acht Monaten eine bemerkenswerte Talfahrt hinter sich. Von seinem historischen Hoch von 2075 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) im vergangenen August ist er bis auf zuletzt 1737 Dollar gefallen: Ein Ausdruck von mehr Zuversicht in der Weltwirtschaft, abnehmender Furcht und etwas steigenden Kapitalmarktzinsen. Insbesondere Exchange Traded Funds (ETF) auf Gold hatten kräftige Abflüsse zu verzeichnen, weil Anleger aus dem Edelmetall in andere Wertpapiere umschichteten.

Privatanleger in Deutschland aber scheinen sich anders zu verhalten. Sie kaufen weiterhin viel Gold. Was steckt dahinter?

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Christian Siedenbiedel - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Christian Siedenbiedel
Redakteur in der Wirtschaft.
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