<iframe src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WBPR4W&gtm_auth=3wMU78FaVR9TNKtaXLbV8Q&gtm_preview=env-23&gtm_cookies_win=x" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>
FAZ plus ArtikelPassives Bezahlen

Automatisch abrechnen statt im Bittgang zum Schaffner

Von Antonia Mannweiler
 - 09:04

Die folgende Situation kennen viele Bahnfahrer: Sie rennen zur Bahn, konnten vorher aber noch kein Ticket kaufen. Zwei Möglichkeiten bleiben: Entweder sie verpassen den Zug, um ein Ticket am Automaten zu ziehen, oder sie steigen ein und müssen schnell einen Schaffner finden, der ihnen ein Ticket ausstellt. Diese Entscheidung soll Fahrgästen künftig erspart bleiben, wenn es nach der Europa-Chefin von Visa, Charlotte Hogg, geht. Auch das Navigieren hin zu einer Buchung auf dem Smartphone vor dem Einsteigen soll nicht mehr nötig sein. „Künftig bleibt man nicht mehr stehen, um für Tickets zu zahlen“, sagt sie.

Städte wachsen – sie seien aber nicht gut mit der digitalen Welt vernetzt, sagt Hogg. Dabei sei dies vor allem aufgrund der zunehmenden Urbanisierung von großer Bedeutung. In der Zukunft könnten Fahrgäste beispielsweise in einen Bus ein- und wieder aussteigen, ohne sich dabei aktiv um die Zahlung zu kümmern. Das Konzept wird auch als „Bibo“ bezeichnet, was für „Be-In, Be-Out“ steht, also das Ein- und Aussteigen ohne Unterbrechung. Dem Konzept liegt zugrunde, dass der Fahrgast nicht mehr aktiv werden muss, um mit dem Ticketsystem zu interagieren. Es unterscheidet sich also insofern vom gewöhnlichen Ticketkauf, als Fahrgäste weder kein Ticket am Automaten und auch nicht über eine App kaufen müssten. Das System ist soweit automatisiert, dass es den Kunden den aktiven Zahlungsprozess nicht nur erleichtern könnte, sondern sogar komplett abnimmt.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

FAZ.NET komplett

: Neu

F.A.Z. Digital

F.A.Z. Premium

Diesen und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+

Quelle: F.A.Z.
Antonia Mannweiler
Redakteurin in der Wirtschaft.
  Zur Startseite
Ähnliche ThemenNahverkehrLondon