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Die Papier-Tan-Liste steht vor dem Aus

Von Franz Nestler
 - 08:21

Viele Kunden erhalten in diesen Tagen Nachrichten von ihrer Bank: Sie sollen sich für ein neues Verfahren entscheiden, mit dem sie ihre Transaktionen im Online-Banking bestätigen. Dies geschieht mit Hilfe einer Transaktionsnummer (Tan). Doch Tan ist nicht gleich Tan. Es gibt sie in zahlreichen Formen. Man kann sie sich zum Beispiel auf sein Handy schicken lassen, mit einem extra-Generator erzeugen lassen oder von einer Papierliste einfach ablesen. Doch letztere Methode, mit der das Online-Banking ursprünglich einmal startete, steht vor dem Aus. Spätestens am 14. September 2019 ist Schluss mit den Papier-Tan-Listen. Warum ist das so?

Die Idee hatten nicht die Banken. Das ganze liegt an einer Zahlungsdiensterichtlinie der Europäischen Union, die auf den Namen PSD2 hört. Diese schreibt vor, dass jede Transaktion im Online-Banking mit der so genannten Zwei-Faktor-Authentifizierung bestätigt werden muss. Ein Faktor ist dabei das Login mit Benutzernamen und Passwort in das Online-Banking, der andere die Authentifizierung über die Tan, die allerdings laut der Richtlinie dynamisch generiert werden muss.

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Quelle: F.A.Z.
Franz Nestler
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