FAZ plus ArtikelWährungsmanipulation

Amerikas Präsident schraubt am Dollar

Von Winand von Petersdorff, Washington
Aktualisiert am 09.08.2019
 - 20:07
Wie schwächt man den Dollar?
Die amerikanische Währung ist aus Sicht von Donald Trump zu stark. Das wirft er auch der Notenbank vor. Aber wie schwächt man den Dollar?

Der amerikanische Präsident Donald Trump ist unglücklich über die Stärke des Dollars und gibt der Federal Reserve die Schuld an der aus seiner Sicht zu harten Währung. Das hat er am Donnerstag über Twitter deutlich gemacht. Ihre Geldpolitik behindere einzigartige Unternehmen wie John Deere, Caterpillar oder amerikanische Autokonzerne im internationalen Wettbewerb. Die abermalige Attacke auf die Zentralbank kommt zwei Tage nachdem das amerikanische Finanzministerium China zum Währungsmanipulator erklärt hatte.

Trump ist nicht allein: Die Vorstellung, dass der Dollar aufgrund seiner Stärke Amerikas exportierenden Unternehmen das Leben schwermacht und für die De-Industrialisierung der Vereinigten Staaten mitverantwortlich ist, reicht weit ins linke Lager hinein. Elizabeth Warren, prominente Bewerberin um die Präsidentschafts-Kandidatur der oppositionellen Demokraten wirbt für eine „patriotische“ Wirtschaftspolitik, worunter sie unter anderem Währungsmanagement zur Schwächung des Dollar versteht.

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Quelle: F.A.Z.
Winand von Petersdorff-Campen - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitun
Winand von Petersdorff-Campen
Wirtschaftskorrespondent in Washington.
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