Eurex

Handel mit der Zeit

Von Christof Leisinger
27.07.2001
, 17:02
Eurex - effizienter Terminmarkt
Viele Anleger wollen von Termingeschäften nichts wissen. Mit etwas Know-How könnte aber die Eurex durchaus interessant werden.
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Für viele ist die Börse an sich schon ein Buch mit sieben Siegeln, vor allem aber die Terminbörse. Dort hat sich mit komplexen Finanzinstrumenten und leistungsstarken Computern die elektronische Informationsverarbeitung immer mehr durchgesetzt. Im letzten Schritt werden die Rechner so vernetzt, dass sie in geordneter Weise miteinander „online“ kommunizieren können - und fertig ist die virtuelle Börse.

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Die Eurex ist genau nach diesem Muster gestrickt und mittlerweile zur größten Derivatebörse der Welt geworden. Banken und Broker handeln hier standardisierte Terminmarktprodukte auf einer vollelektronischen Plattform. Sie können beinahe von jedem beliebigen Standort der Welt mit ihrem Rechner auf das Netzwerk zugreifen.

Steigende Teilnehmerzahl bringt höhere Liquidität

Einmal angeschlossen, kann der Marktteilnehmer auf eine immer breiter werdende Produktpalette zugreifen und handeln. Mag das allein schon interessant sein, so nimmt mit steigender Teilnehmerzahl auch die Liquidität zu. Ein weiterer Vorteil ist die Transparenz: Jeder Marktteilnehmer hat gleich schnellen Zugriff auf dieselben Marktinformationen und kann darauf handeln. Kein Vergleich mit den unübersichtlichen Strukturen des Optionsscheinmarktes etwa.

Genau das sollte für den Privatanleger ein Grund sein, sich mit der Eurex zu beschäftigen. Sofern er sich überhaupt für Termingeschäfte interessiert. FAZ.NET beleuchtet die wesentlichen Aspekte.

Quelle: @cri
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