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Nahe am Totalverlust

Die größten Kapitalvernichter

Aktualisiert am 01.04.2020
 - 14:46
Sie war kein gutes Investment: Die Aktie der Deutschen Bank.
Momentan sind die meisten Aktien Kapitalvernichter. Einige sind es jedoch schon länger.

Die Kurse an den Börsen fahren Achterbahn, Hauptversammlungen werden verschoben oder online durchgeführt: Die Corona-Krise hat Folgen für Aktionäre. Bereits im vergangenen Jahr bereiteten allerdings etliche Unternehmen in Deutschland ihren Anteilseignern wenig Freude. Zu den größten Kapitalvernichtern 2019 zählt die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) die E-Commerce Unternehmensgruppe Sleepz AG, deren Kurs allein im vergangenen Jahr rund 92 Prozent einbüßte.

Platz zwei in dem am Mittwoch veröffentlichten Negativranking belegt wie im Vorjahr der angeschlagene Möbelspezialist Steinhoff . Auf Rang drei kommt Leon , Hersteller von Drähten, Kabeln und Bordnetzsystemen. Auch die beiden Dax-Konzerne Deutsche Bank und Continental finden sich auf Liste der 50 größten Kapitalvernichter. Auf dieser stehen Unternehmen, deren Börsenkurs sich über ein, drei Jahre und fünf Jahre schlecht entwickelt hat.

Die vergangenen Krisen an den Finanzmärkten hätten gezeigt, dass insbesondere die Langfristperspektive von entscheidender Bedeutung sei, sagt DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler: „Daran können Anleger erkennen, welche Unternehmen sich wirklich positiv oder negativ entwickeln.“

SLEEPZ AG INH. O.N.

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Bedenken hat die DSW wegen der Möglichkeit, in Deutschland erstmals virtuelle Hauptversammlungen durchzuführen. „Gerade jetzt - in der Corona-Krise - haben Aktionäre und damit die Eigentümer besonders viele und besonders valide Fragen“, sagte Klaus Nieding, DSW-Vizepräsident. „Das Fragerecht in diesem Umfeld massiv einzuschränken, würde die Situation für die Aktionäre nochmals verschlimmern.“ Zwar könnten die Anteilseigner online Fragen stellen. Ob und wie diese beantwortet würden, liege aber im Ermessen des Vorstands. Die Regelung dürfe nur eine zeitlich begrenzte Notlösung sein, forderte die DSW.

Die Gesellschaften, die ihr Aktionärstreffen nicht aus zwingenden Gründen zeitnah durchführen müssten, sollten die vom Gesetzgeber bis zum 31. Dezember 2020 verlängerte Frist nutzen, sagte Nieding. Sie könnten die Hauptversammlung zu einem späteren Zeitpunkt - wie gewohnt - als Präsenzveranstaltung nachholen.

CONTINENTAL

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Die vom Gesetzgeber geschaffene Möglichkeit, den Aktionären einen Abschlag auf die Dividende für das vergangene Jahr ohne Beschluss der Hauptversammlung zahlen zu können, begrüßte die DSW. Dies sollten Unternehmen nutzen, denen keine finanzielle Schieflage wegen der Corona-Krise drohe. Einige Unternehmen haben bereits angekündigt, die Höhe der geplante Ausschüttung zu überprüfen oder zu streichen.

Quelle: dpa
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