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Nach Warnung von Apple

Coronavirus stoppt die Rekordjagd des Dax

Aktualisiert am 18.02.2020
 - 09:55
Auch Japaner tragen nun Schutzmasken wie diese Frau in Yokohama
Negativnachrichten bremsen die Euphorie an der Börse. Grund ist das Coronavirus, das vor allem die Umsätze von Unternehmen mit starkem China-Geschäft leiden lässt.

Eine Warnung des Digitalkonzerns Apple hat am Dienstag die Rekordjagd am deutschen Aktienmarkt vorerst gestoppt. Der Leitindex Dax verlor zuletzt 0,81 Prozent auf 13.672,40 Punkte.

Apple wird wegen des Coronavirus in China die erst wenige Wochen alte Umsatzprognose für das laufende Quartal verfehlen. Bei iPhones gebe es Lieferengpässe, weil die Produktion in China langsamer hochgefahren werde als geplant, teilte der Konzern am Montag mit. Es sei ein Weckruf von Apple für scheinbar unbekümmerte Anleger und eine Mahnung, die Konsequenzen der Epidemie für die Wirtschaft nicht zu unterschätzen, kommentierte Analyst Milan Cutkovic vom Broker AxiTrader.

Der M-Dax der mittelgroßen deutschen Börsenwerte gab im frühen Handel um 0,83 Prozent auf 29 071,94 Punkte nach. Der Euro-Stoxx-50 als Leitbarometer der Eurozone sank um 0,66 Prozent.

Auch die Schweizer Zahnimplantate-Firma Straumann stellt sich wegen des Coronavirus-Ausbruchs auf Umsatzeinbußen ein. In der Region Asien-Pazifik dürften die Verkaufserlöse im ersten Quartal deswegen um 30 Millionen Franken oder mehr sinken. Im Vergleich zum Schlussquartal wäre das einen Rückgang um mehr als ein Drittel.

China ist mit einem Umsatzanteil von zwölf Prozent ein wichtiger Markt für Straumann. Für eine darüber hinaus gehende Einschätzung ist es Firmenchef Guillaume Daniellot zufolge zu früh. „Wir werden die Situation weiter beobachten, aber im Moment ist es noch zu früh, um die volle Wirkung zu beurteilen.“ Im vergangenen Jahr steigerte Straumann den Umsatz um 17 Prozent auf 1,6 Milliarden Franken und den Gewinn um elf Prozent auf 308 Millionen Franken. Dieses Jahr soll der Umsatz organisch niedrig zweistellig wachsen.

Quelle: dpa/Reuters
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