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FAZ plus ArtikelKritik an Börsenunternehmen

Fondsgesellschaften werden aktivistischer

Von Klaus Max Smolka, Frankfurt
Aktualisiert am 15.05.2019
 - 15:01
Börsennotierte Unternehmen werden nicht nur von angriffslustigen Aktionären bedrängt. Auch traditionelle Anteilseigner erheben immer lauter ihre Stimme und haben konkrete Forderungen.

Börsennotierte deutsche Unternehmen geraten nicht nur von angriffslustigen Investoren zunehmend in Bedrängnis. Auch traditionelle Fondsgesellschaften, die sich früher zurückhielten, erheben jetzt ihre Stimme – wie das zuletzt auf der Hauptversammlung von Bayer ins Auge stach. Sie nähern sich damit dem Gebaren internationaler aktivistischer Aktionäre an, welche auch in Deutschland zunehmend Vorstände wegen ihrer Strategien angreifen.

„Die Bereitschaft traditioneller und rein langfristig ausgerichteter Investoren hat zugenommen, ihre Meinung zu äußern“, sagt Jim Rossman, der beim Fusionsspezialisten Lazard global die Beratung von Unternehmen zum Thema Aktivismus verantwortet. Nach seiner Beobachtung ist das ein Trend der vergangenen zwölf Monate. Als einen Grund nennt er, dass sich Fondsgesellschaften damit gegenüber den passiven Anbietern wie Blackrock, Vanguard und State Street abheben, welche rigide einen Index nachbilden und deswegen keine prononcierte eigene Anlagestrategie verfolgen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Smolka, Klaus Max
Klaus Max Smolka
Redakteur in der Wirtschaft.
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