FAZ plus ArtikelCorona und die Börsen

Das Virus als Schwarzer Schwan

Von Philipp Krohn
04.03.2020
, 09:15
Das Coronavirus als „Schwarzer Schwan“? An den Finanzmärkten stimmt das nur bedingt.
An den Finanzmärkten fällt der Begriff aktuell häufiger. Er bezeichnet ein unerwartetes Ereignis und geht auf einen Bestseller zurück. Auf Corona trifft das Konzept aber nur bedingt zu.
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So oft wie in den vergangenen Tagen ist der Begriff des „Schwarzen Schwans“ schon lange nicht mehr in deutschsprachigen Zeitungen aufgetaucht. Darin wird die derzeit bestehende Sorge vor dem eleganten Entenvogel beschrieben, der zum Synonym für einen schlagartigen Kursverfall geworden ist.

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Analysten und Vertreter von Fondsgesellschaften reflektieren darüber in Magazinen und Tageszeitungen, Händler vor ihren großen Kurs-Terminals spekulieren darüber, ob das Coronavirus als Schwarzer Schwan einzustufen sei. Gemeint ist ein Ereignis, mit dem niemand vorher rechnen konnte, das dann aber die Bedingungen an den Finanzmärkten vollständig neu definiert.

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Philipp Krohn  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Philipp Krohn
Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.
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