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Begehrtes Edelmetall

Der Goldpreis steigt auf mehr als 1600 Dollar

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Gold glänzt gerade wieder aus Sicht der Anleger.

Anleger greifen weiter nach Gold. Am Mittwoch kostete eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bis zu 1605 Dollar. Damit liegt der Goldpreis in der Nähe seines höchsten Standes seit März 2013. Nur Anfang dieses Jahres hatte Gold noch etwas mehr gekostet.

Gold gilt traditionell als Zufluchtsort für Anleger in unsicheren Zeiten. Auch das niedrige Zinsniveau rund um den Globus treibt Anleger in Gold.

Beflügelt wird der Preis des knappen Edelmetalls vor allem durch die Coronavirus-Epidemie in China. Zum einen besteht die Sorge, dass der Virus sich in größerem Ausmaß auf der Welt verbreitet. Zum anderen fürchten Anleger die wirtschaftlichen Folgen der Krise. Grund ist die erhebliche Bedeutung Chinas für die Weltwirtschaft.

In Euro gerechnet stieg der Goldpreis zur Wochenmitte auf einen Rekord von 1487 Euro. Schon seit einigen Tagen eilt der Goldpreis in der Gemeinschaftswährung von einem Rekord zum nächsten. Begünstigt wird diese Entwicklung durch einen Wechselkurseffekt: Der stärker werdende Dollar lässt Gold in Euro gerechnet teurer werden.

Gold dient seit Tausenden von Jahren als Tauschmittel und Absicherung von Vermögen. Gold war und ist seit jeher auch Krisenwährung und hat viele Kriege und Währungsreformen überstanden. Ein kompletter Wertverfall von Gold ist also extrem unwahrscheinlich. Wer in Gold investieren will, sollte aber keinen Schmuck kaufen, sondern marktgängige Anlagemünzen oder Barren. Deren Aufschlag auf den Materialwert ist dank hoher Produktionsmengen gering. Zudem lassen sie sich jederzeit wieder gegen Geld eintauschen.

Kaufen sollte man Münzen und Barren nur bei großen und vertrauenswürdigen Edelmetallhandelsunternehmen tun. Tauscht ein Anleger bereits gekaufte Goldmünzen wieder in Geld, wird allerdings ein Abschlag fällig – denn Goldhändler verdienen an der Spanne zwischen Ankaufspreis und Verkaufspreis.

Quelle: dpa
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