FAZ plus ArtikelDer Druck steigt

Wie traditionell grüne Finanzinstitute mit der neuen Konkurrenz umgehen

Von Antonia Mannweiler und Inken Schönauer
27.10.2021
, 09:06
Schon lange ökologisch und sozial: die GLS Bank
Ökologie, Soziales und Governance in der Finanzbranche ist längst im Mainstream angekommen. Wie positionieren sich die traditionell nachhaltigen Institute in dem neuen Umfeld?
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Finanzinstitute, die sich seit jeher an ethischen oder ökologischen Werten bei der Geldanlage orientieren, sind aktuell konfrontiert mit einer Branche, die sich in den vergangenen Jahren radikal gewandelt hat. In Europa steht für Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter das Thema Nachhaltigkeit, das in der Finanzwelt mit den drei Buchstaben ESG (Umwelt, Soziales, Grundsätze guter Unternehmensführung) abgekürzt wird, ganz oben auf der Agenda. 2020 verwalteten nachhaltige Fonds laut dem deutschen Fondsverband BVI 147 Milliarden Euro – fast 30 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Auch das Volumen von Krediten, die an ESG-Kriterien gebunden sind, hat sich laut der Unternehmensberatung Bain zwischen 2017 und 2019 nahezu vervierfacht.

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Und ein Ende des rasanten Wachstums ist nicht in Sicht. Vor allem Politik und Regulierer treiben die Entwicklung voran, auch der Finanzbranche ihren Beitrag abzuverlangen für eine klimafreundliche und sozialere Zukunft. Doch wie positionieren sich die traditionell nachhaltigen Institute in diesem Umfeld, in dem der Konkurrenzdruck zunehmend steigt?

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