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Die Eroberung des Alls ist eine gewagte Mission für Anleger

Von Antonia Mannweiler
04.09.2020
, 10:46
Charismatische Unternehmer wie Elon Musk träumen von der Kommerzialisierung des Weltraums. Können auch Anleger auch etwas davon haben – oder ist die Branche im wahrsten Sinne des Wortes zu abgehoben?

„Ich würde gerne auf dem Mars sterben – aber nicht bei der Landung“, sagte der Chef des Raumfahrtunternehmens SpaceX, Elon Musk, 2013. Der Gründer von Paypal und Besitzer des Elektroautoherstellers Tesla ist bekannt für seine ausgefallenen Sprüche und seine ambitionierten Pläne. Schon 2024, so sagte er vor drei Jahren, wolle er Menschen auf den Mars schicken. Mit seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX hat der Milliardär die Raumfahrtindustrie revolutioniert wie kein Zweiter in den vergangenen Jahrzehnten. Das Unternehmen hat die Kosten für den Zugang zum Weltraum in nur 15 Jahren mit der Entwicklung der wiederverwendbaren Trägerrakete Falcon 9 erheblich gesenkt.

Die Branche macht auf sich aufmerksam, auch weil sie plötzlich die Aussicht hat, profitabel zu werden. Während anfänglich die Raumfahrt vor allem von den Raumfahrtagenturen wie der NASA oder der ESA zu Forschungszwecken angetrieben wurde, wird das All mittlerweile immer stärker für kommerzielle Zwecke genutzt. So schätzt die amerikanische Investmentbank Morgan Stanley, dass sich die heute schon 350 Milliarden Dollar schwere Raumfahrtindustrie bis 2040 auf einen Jahresumsatz von 1,1 Billionen Dollar mehr als verdreifachen wird.

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Quelle: F.A.Z.
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Antonia Mannweiler
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