FAZ plus ArtikelRoboter und Chips an der Börse

So profitieren Anleger von Künstlicher Intelligenz

Von Philipp Krohn, Markus Frühauf, Franz Nestler
07.06.2018
, 07:43
Roboter Sophia spricht 2017 auf dem Web Summit in Lissabon.
Roboter bauen Autos oder beraten Kunden, Maschinen lernen ständig dazu: Das ist keine Zukunftsmusik mehr. Wie Anleger mitverdienen können.
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Das Thema Künstliche Intelligenz ist in aller Munde und beschäftigt die Kapitalmärkte. In einer am Mittwoch veröffentlichten Studie hat die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC verdeutlicht, welches enorme Potential in den selbständig lernenden Systemen und digitalen Assistenten schlummert: 430 Milliarden allein für Deutschland. Um diesen Betrag dürfte die jährliche deutsche Wirtschaftsleistung, das Bruttoinlandsprodukt (BIP), bis zum Jahr 2030 aufgrund des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz (KI) steigen. Am meisten werden die Gesundheits- und die Automobilbranche davon profitieren. Das Wachstum beruhe mehr auf Innovationen als auf Effizienzsteigerungen, schreiben die PWC-Fachleute. Auf der ganzen Welt beziffern sie das Wachstumspotential der Künstlichen Intelligenz bis zum Jahr 2030 auf 15,7 Billionen Dollar. Das entspricht einem Anstieg des Welt-BIP von 14 Prozent.

Auch Privatanleger können daran teilhaben. Das geht über einzelne Aktien oder über spezialisierte Fonds. Seit mehr als einem Jahr gibt es etwa den Allianz Global Artificial Intelligence. Er war der erste auf diese Anlageklasse spezialisierte europäische Publikumsfonds und weist nun ein Volumen von 737 Millionen Euro auf. Der Ertrag in diesem Jahr beträgt nach Angaben von Bloomberg mehr als 18 Prozent. Eine weitere Möglichkeit für Privatanleger, in Künstliche Intelligenz zu investieren, stellen börsennotierte Indexfonds (Exchange Traded Funds; ETF) dar. So gibt es den MSCI World Information Technology Index, der stark von der Künstlichen Intelligenz bestimmt wird. Seit einem Jahr hat der Index um 27 Prozent zugelegt und damit den Weltaktienindex MSCI World deutlich geschlagen.

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Quelle: F.A.Z.
Philipp Krohn  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Philipp Krohn
Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.
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