FAZ plus ArtikelAktienmarkt im Jahr 2021

Reiseaktien statt Technikwerte

Von Mark Fehr und Christian Siedenbiedel
Aktualisiert am 26.11.2020
 - 08:40
Vom Ende der Pandemie könnten Reiseaktien profitieren.
Wie könnte der Aktienmarkt im Jahr 2021 aussehen? Die Deutsche Bank rechnet mit einer Sektor-Rotation. Die Credit Suisse hält Schwellenländer für attraktiv.

Die Deutsche Bank hat am Dienstag einen ausgesprochen zuversichtlichen Ausblick auf das Jahr 2021 gegeben. Unter der Überschrift „Die Aussichten hellen sich auf“ plädierten Deutschland-Chefvolkswirt Stefan Schneider und Ulrich Stephan, der Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden, für eine Umstellung der Anlegerdepots auf eine Nach-Corona-Ära. Für Mitte des Jahres 2021 könne man eventuell mit einer Immunisierung durch Impfstoff in den Industrieländern rechnen. Nächstes Jahr um diese Zeit werde man dann in der Pressekonferenz zum Jahresausblick hoffentlich nicht mehr über Covid-19 diskutieren, sondern über die volkswirtschaftlichen Aussichten, sagte Schneider.

Unter den Aktien seien jetzt diejenigen attraktiv, die besonders unter der Corona-Pandemie gelitten hätten, während die Krisengewinner zu teuer geworden seien, sagte Stephan. Da werde es in den nächsten Monaten einen Tausch geben: „Wir rechnen mit einer Sektor-Rotation.“ Krisen-Gewinner seien vor allem die Technik-Unternehmen gewesen, und zwar die großen amerikanischen Tech-Konzerne, zu denen man auch Netflix und Amazon zählen müsse, genauso wie viele kleine. Sie hätten die Börsen hochgezogen und seien für die relativ hohe Börsenbewertung verantwortlich.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Fehr, Mark
Mark Fehr
Redakteur in der Wirtschaft.
Christian Siedenbiedel - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Christian Siedenbiedel
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