FAZ plus ArtikelGamestop-Verlierer

Melvin Capital schließt

19.05.2022
, 20:17
Der Hedgefonds, der durch den Gamestop-Hype besondere Aufmerksamkeit erlangte, schließt. Das gab der Chef Gabe Plotkin in einem Brief bekannt.
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mann. Frankfurt ⋅ Die Namen der meisten Hedgefonds sind im Gegensatz zu vielen Banken, Vermögensverwaltern oder Versicherern weitgehend unbekannt. Im vergangenen Jahr erregte aber ein Hedgefonds im Zuge des Gamestop-Hypes besondere Aufmerksamkeit. Melvin Capital hatte die Aktie des Videospiele-Einzelhändlers geshortet, also auf fallende Kurse gesetzt – und damit einen Milliardenverlust eingefahren. Innerhalb eines Monats verlor Melvin Capital 53 Prozent des Fondswerts und musste mit einem Milliardenbetrag gestützt werden.

Am Mittwochabend gab Melvin-Chef Gabe Plotkin nun in einem Schreiben bekannt, den 7,8 Milliarden Dollar schweren Hedgefonds zu schließen. Die vergangenen 17 Monate seien eine unglaublich schwierige Zeit für das Unternehmen und seine Investoren gewesen, schrieb Plotkin in dem Brief. Er habe alles gegeben, was er konnte. Das habe jedoch nicht mehr ausgereicht, um die Renditen zu erzielen, die erwartet werden sollten. „Ich erkenne nun, dass ich mich von der Verwaltung externen Kapitals zurückziehen muss“, schrieb er. Die Vermögenswerte des Fonds sollen liquidiert werden und Anleger die Barmittel zurückerhalten.

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