FAZ plus ArtikelFintech Revolut

„Am Ende ist alles lösbar“

Von Antonia Mannweiler
04.12.2020
, 12:26
Der Chef der Neobank Revolut, Nikolay Stroronsky, will eine Art Finanz-Superapp anbieten. Große Ambitionen für das britische Start-up, das derzeit mit über 5 Milliarden Dollar bewertet wird.

An Selbstvertrauen mangelt es dem Chef der britischen Neobank Revolut nicht. Das Unternehmen lasse sich nur schwer mit anderen Fintechs vergleichen, so der Chef Nikolay Storonsky, denn: „Wir machen so viel mehr als alle anderen.“ Im Gespräch mit der F.A.Z. spricht Storonsky, der das Finanz-Start-up 2015 gegründet hat, von der Entwicklung einer „Finanz-Superapp“. Mit ihr sollen Kunden alle Finanzprodukte auf einer Plattform erhalten – und das zehnmal schneller und günstiger als bei der Konkurrenz.

Dass es sich bei den Ankündigungen von Storonsky nicht nur um heiße Luft handelt, dafür spricht zumindest der bisherige Erfolg von Revolut. So ist die Neobank innerhalb von fünf Jahren zu einem der wertvollsten Fintechs Europas aufgestiegen. Mit einer Bewertung von 5,5 Milliarden Dollar wird das Unternehmen derzeit nur von der 10-Milliarden-Dollar-Bewertung des schwedischen Zahlungsdienstleisters Klarna übertroffen. Storonsky, der in seiner Heimat Russland Schwimmmeister war, ist laut der Liste „Tech Hot 100“ zudem der erste Milliardär unter den Fintech-Unternehmern.

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Quelle: F.A.Z.
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Antonia Mannweiler
Redakteurin in der Wirtschaft.
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