<iframe title="GTM" src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WBPR4W&gtm_auth=3wMU78FaVR9TNKtaXLbV8Q&gtm_preview=env-23&gtm_cookies_win=x" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>
Wegen Ausschreitungen

Google verschiebt Präsentation von Android 11

Aktualisiert am 30.05.2020
 - 17:31
Löscharbeiten in Minneapolis
Die Eskalation der Proteste in Amerika erreicht die Wirtschaft. Der Digitalkonzern Google verschiebt die Vorstellung eines neuen Betriebssystems.

Der Digitalkonzern Google verschiebt wegen der Unruhen in Amerika die Vorstellung der neuesten Version seines Betriebssystems Android. „Wir freuen uns darauf, Euch mehr über Android 11 mitzuteilen, aber jetzt ist nicht die Zeit zum Feiern“, gab Google auf seiner Website für Entwicklung bekannt. Eigentlich wollte der Konzern die Beta-Version am Mittwoch auf einer Internetveranstaltung vorstellen. Ein neues Datum nannte Google nicht. Details zu der neuen Betriebssoftware sollen bald folgen, hieß es lediglich.

Die Tötung eines Afroamerikaners bei einem Polizeieinsatz führte in den Vereinigten Staaten in zahlreichen Städten zu Protesten gegen rassistische Polizeiübergriffe. Teilweise kam es zu schweren Ausschreitungen. In Minneapolis, dem Ort der Tat und Ausgangspunkt der Demonstrationen, ignorierten in der Nacht zum Samstag Hunderte eine Ausgangssperre und versammelten sich an einer Polizeiwache, die in der Nacht zuvor angezündet worden war.

Auch in Atlanta wurden Feuer gelegt, mindestens ein Polizeiauto brannte aus. Bernice King, jüngste Tochter des 1968 ermordeten Menschenrechtlers Martin Luther King, rief die Demonstranten zum friedvollen Protest auf. In Detroit kam Medienberichten zufolge ein 19-Jähriger ums Leben als aus einem SUV heraus in die Menge Schüsse abgefeuert wurden. Der mutmaßliche Täter floh. Von der Polizei war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Proteste auch in New York

Auch in New York City gingen Menschen auf die Straße. Unter dem Motto „Wir bekommen keine Luft“ hielten sie eine Mahnwache ab. Auslöser war der Tod des unbewaffneten Afroamerikaners George Floyd, der am Montag in Minneapolis wegen eines mutmaßlichen Betrugsdelikts festgenommen worden war. Dabei hatte ihn ein weißer Beamter minutenlang mit dem Knie auf dem Hals zu Boden gedrückt und auch dann nicht von ihm abgelassen, als er wiederholt stöhnte, er bekomme keine Luft.

Nach Polizeiangaben starb der 46-Jährige wenig später im Krankenhaus. Der Vorfall wurde von Augenzeugen mit einer Handykamera festgehalten. Der Polizist wurde zwar umgehend entlassen, aber erst Tage später festgenommen und des Mordes angeklagt.

Quelle: Reuters
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot

Diese Webseite verwendet u.a. Cookies zur Analyse und Verbesserung der Webseite, zum Ausspielen personalisierter Anzeigen und zum Teilen von Artikeln in sozialen Netzwerken. Unter Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und Möglichkeiten, diese Cookies auszuschalten.