FAZ plus ArtikelSo geht Nachhaltigkeit

Grün anlegen, aber richtig

Von Benedict Probst, Nina Martin
16.06.2022
, 10:59
Nachhaltigkeit und Rentabilität schließen sich nicht grundsätzlich aus – zumindest nicht mit der richtigen Tipps.
Wer sein Geld nachhaltig anlegt, büße Rendite ein, heißt es oft. Und dem Klima helfe es schon gar nicht. Zeit für eine Gegenrede.
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Es ist wohl einer der hartnäckigsten Mythen der Geldanlage: Nachhaltig heißt unrentabel. Denn was gut gemeint ist, kann sich wirtschaftlich nicht rechnen, oder? Dieser Mythos war nicht nur lange das Credo vieler Anlageberater, sondern er war auch weitverbreitet in der Finanzbranche. Wie stark sich das Denken verändert hat, illustriert eine Geschichte aus der jüngeren Vergangenheit.

Der Investor Chris James fasste bei einem Essen mit seiner Familie den Entschluss, sich mit dem Ölriesen Exxon Mobil anzulegen. Sein Sohn im Schulalter fragte ihn laut „Wall Street Journal“, wie ihm die Umwelt wichtig sein könne, wenn er doch gleichzeitig in fossile Energiefirmen investiere. Bei seiner Antwort kam James ins Straucheln, und sein Sohn blieb skeptisch. „Er hatte diesen Gesichtsausdruck, bei dem sich seine Stirn in Falten legte. Er nahm es mir nicht ab“, sagte James in dem Interview.

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Benedict Probst/Nina Martin

Save for the Planet. Wie Du nachhaltig investierst.

Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg, 2022, 252 Seiten, 14 Euro.

Das Buch erscheint am 14. Juni.

Quelle: F.A.S.
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