Investmentfonds

Mischfonds - Vermögensverwaltung für alle

16.05.2001
, 00:16
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Der gemischte Fonds stellt eine Art Zwitter zwischen Aktien- und Rentenfonds dar. Bei dieser Fondsart gilt es in besonderem Maße, die Vertragsbedingungen der einzelnen Fonds genau zu durchforsten. So mancher Mischfonds ist in seinen Anlagemöglichkeiten nämlich erheblich eingeschränkt, was die Nutzung von besonderen Entwicklungen in den beiden Segmenten Aktien oder Renten angeht.

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Was nutzt der gemischte Fonds in einer Aktienhausse, wenn seine Vertragsbedingungen von vorneherein eine maximale Aktienquote von 30 Prozent vorsehen? Nur mit einem Fonds, der gewissermaßen Narrenfreiheit in der Aufteilung seines Fondsvermögens besitzt, wird sich auf Dauer der gewünschte Effekt - das Ausnutzen von Sonderbewegungen an Aktien- oder Rentenmarkt - erzielen lassen.

Erträge mitnehmen, Verluste vermeiden

Das hängt allerdings in besonderem Maße vom Geschick des jeweiligen Fondsmanagers ab. Dessen Einschätzung und damit auch die Gewichtung der einzelnen Wertpapierarten sind von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des jeweiligen Mischfonds. In Zeiten, in denen er den Aktienmarkt besonders gut einschätzt, wird er den Aktienanteil höher fahren, in Erwartung stark fallender Zinsen sollte der Rentenanteil höher gefahren werden, um die damit verbundenen Kursgewinne für den Fonds zu sichern.

Durch diese flexible Anlagepolitik eignet sich der gemischte Fonds durchaus als Alternative zur traditionellen Vermögensverwaltung in Einzelwerten. Auch in ihrer Wertentwicklung erweisen sich gute Mischfonds dabei als Zwischending zwischen Aktien- und Rentenfonds. Einerseits soll der Aktienanteil für eine insgesamt höhere Gesamtrendite im Vergleich zum reinen Anleiheninvestment sorgen. Durch den Anleihenteil können eventuelle Kursverluste auf der Aktienseite abgemildert werden.

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Quelle: @hh
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