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Fahrdienst

Uber ist angreifbar

EIN KOMMENTAR Von Roland Lindner, New York
 - 12:10

Ein Unternehmen muss nicht unbedingt Gewinn machen, wenn es an die Börse geht. Der Online-Händler Amazon.com hat noch Jahre nach seinem Börsendebüt Verluste ausgewiesen. Er hat es dabei aber verstanden, Investoren glaubwürdig zu vermitteln, dass sich seine gewaltigen Investitionen auszahlen werden, auch wenn sie kurzfristig das Ergebnis belasten. Das Versprechen hat er eingehalten, er ist heute klar profitabel.

Diesem Beispiel würde Uber gewiss gerne folgen. Der Fahrdienst ist ohne Zweifel eine der größten Erfolgsgeschichten der amerikanischen Technologiebranche in diesem Jahrzehnt und hat Mobilität ganz neu definiert.

Aber der jetzt vorgelegte Börsenprospekt liefert beunruhigende Erkenntnisse. Nicht nur ist das Unternehmen von Gewinnen weit entfernt. Auch das Wachstum schwächt sich ab, sowohl im angestammten Chauffeurdienst als auch in jüngeren Geschäftsfeldern wie Essenszulieferung. In all seinen Aktivitäten sieht sich Uber scharfer Konkurrenz gegenüber und hat teilweise auch Marktanteile verloren. Der Börsenprospekt zeichnet das Bild eines sehr angreifbaren Unternehmens. Wer in Uber investiert, lässt sich auf ein großes Risiko ein.

Quelle: F.A.Z.
Roland Lindner
Wirtschaftskorrespondent in New York.
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